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Spremberg
Mit Rundumblick von der Rutsche

Katrin Erb von der IHK startet mit Bürgermeisterin Christine Herntier (r.) den virtuellen Stadtrundgang durch Spremberg.
Katrin Erb von der IHK startet mit Bürgermeisterin Christine Herntier (r.) den virtuellen Stadtrundgang durch Spremberg. FOTO: Annett Igel-Allzeit / LR
Spremberg. Bürgermeisterin eröffnet virtuellen Stadtrundgang durch Spremberg. Annett Igel-Allzeit

(ani) Ein Spaziergang durch Spremberg? Ohne Schirm und Schal ist das virtuell im Internet möglich. Mit Katrin Erb von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus startete Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) den virtuellen Stadtrundgang. Über www.stadt-spremberg.de oder Google klickt man sich zu mehr als 20 Standorten mit 360-Grad-Aufnahmen. Stadtplanerin Claudia Wolf freut, dass die Verwaltung den Rundgang selbst erweitern kann.

Der Fotograf Thomas Rychly aus Angermünde war im Oktober mit Franziska Schaefer vom Stadtplanungsamt durch Spremberg gezogen. Rundumblicke unter blauem Himmel am Schwanenteich, am Bismarckturm, am Gymnasium, an Grausteins grauem Stein. Die Aussicht von der Rutsche im Freibad darf genossen werden. Zwar sei der Auftritt für Touristen gedacht. Aber Christine Herntier lädt alle Spremberger zum Rundgang ein. Weitere Ideen sind erwünscht. Veranstaltungen könnten angekündigt, Fotos vorgeschlagen werden. „Es wird davon leben, dass es lebt“, so Christine Herntier. Die IHK hatte allen Städten in Südbrandenburg das Angebot unterbreitet. „Spremberg reagierte sofort“, sagt Katrin Erb. Der Startschuss am Freitag war Premiere. Lübben nutzt den Winter für Fotos – Spreewald im Schnee – und startet im Frühjahr.

Finanziell unterstützt wurde der Rundgang von der IHK, gekostet hat er 4500 Euro. Was es kostet, wenn Gewerbetreibende Öffnungszeiten ihrer Geschäfte einbauen lassen, will Claudia Wolf in der Praxis herausfinden. Technisch stehe einem Einkaufsführer nichts im Wege, so Katrin Erb.

Die neue Doppelspitze der GMB Glasmanufaktur Brandenburg: Volkmar Wenger (l.) und Torsten Schroeter.
Die neue Doppelspitze der GMB Glasmanufaktur Brandenburg: Volkmar Wenger (l.) und Torsten Schroeter. FOTO: Annett Igel-Allzeit / LR