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| 02:35 Uhr

Spremberg setzt auf kurzen Draht zu den angehenden Hausärzten

Stephanie Gerischka, Kathrin Möbius, Christine Herntier, Julia Dreschkowsky und Dr. Josephine Krainhöfer (von links) im Gespräch.
Stephanie Gerischka, Kathrin Möbius, Christine Herntier, Julia Dreschkowsky und Dr. Josephine Krainhöfer (von links) im Gespräch. FOTO: dbo1
Spremberg. Gegenwärtig absolvieren fünf junge Ärztinnen ihre Ausbildung zum Hausarzt im Spremberger Krankenhaus. Zu einem zwanglosen Erfahrungsaustausch über ihre Tätigkeit in Spremberg hatte Bürgermeisterin Christine Herntier am Mittwochnachmittag in den Ratssaal des Rathauses eingeladen. dbo1

An dem Gespräch mit den beiden jungen Ärztinnen Julia Dreschkowsky und Dr. Josephine Krainhöfer nahmen auch die Geschäftsführerin des Krankenhauses, Kathrin Möbius, und die kaufmännische Leiterin des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), Stephanie Gerischka, teil.

Ihre Facharztausbildung absolvieren auch Anne-Katrin Wirth, Nanette Wolff und Mary Denner am Krankenhaus Spremberg. Die gesamte Facharztausbildung zum Allgemeinmediziner dauert fünf Jahre. Mindestens 36 Monate absolvieren die jungen Frauen auf der Inneren Abteilung des Krankenhauses. Dann folgen 18 Monate in Spremberg oder in einer Kooperationspraxis in Döbern. Im letzten halben Jahr der Facharztausbildung stehen die chirurgische und neurologische Fachabteilung an.

Stadt und Krankenhausgesellschaft unterstützen das Institut für interdisziplinäre Medizinerweiter- und -fortbildung und klinische Versorgungsforschung. Das Institut hatte Julia Dreschkowsky und Dr. Josephine Krainhöfer empfohlen, ihre Facharztausbildung im Spremberger Krankenhaus durchzuführen. Beide sind mit ihrer Tätigkeit in Spremberg sehr zufrieden. Das Gespräch im Rathaus diente dazu, beiden die Potenziale der Stadt für Allgemeinmediziner vorzustellen. Das gemeinsame Treffen mit angehenden Fachärzten fand zum dritten Mal statt.

Krankenhaus-Geschäftsführerin Katrin Möbius gab auch einen Einblick in das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), wo derzeit sechs Ärzte und elf medizinische Fachkräfte arbeiten. So wird ab September auch Dr. med. Karin Heinig als Fachärztin für Gynäkologie und Onkologie dort Räumlichkeiten beziehen.