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| 18:11 Uhr

Spremberg
Erstes Raumkonzept für Schulerweiterung liegt vor

Spremberg. Ab dem Schuljahr 2022/23 lernen in der Berufsorientierenden Oberschule Spremberg mehr als 400 Schüler.

Ein Erweiterungsbau für die Berufsorientierende Oberschule Spremberg (BOS) ist in Arbeit. Das bestätigte der Vizebürgermeister Frank Kulik den Bauausschussmitgliedern. „Nach unseren jetzigen Prognosen – mit den Geburtenzahlen können wir bis 2030 planen – werden wir ab dem Schuljahr 2022/23 vierzügig beschulen müssen“, erklärt er. Im aktuellen Schulentwicklungskonzept Spree-Neiße ist die Notwendigkeit der Erweiterung festgeschrieben. Während derzeit knapp über 300 Schüler an der BOS lernen, dürften es 2022/23 dann 416 sein. Forst werden für diesen Zeitraum 315 Oberschüler prognostiziert.

Das heiße aber nicht, dass es jetzt eng wird und Spremberger Eltern befürchten müssen, dass ihr Kind abgelehnt wird. Zum Tag der offenen Tür hatte Schulleiterin Kerstin Berger zwar die Eltern gebeten, sich auch über den Zweitwunsch Gedanken zu machen. Aber fürs Schuljahr 2017/18 habe kein Siebtklässler abgelehnt werden müssen. Laut Kulik ist die BOS fürs Stadtgebiet da. Für Schüler aus Döbern-Land, Drebkau, Neuhausen/Spree und Welzow gebe es einen „Puffer“. Nachdem Stadt und Schule im November den Antrag fürs Konzept „Gemeinsames Lernen“ fertiggestellt hatten, liege inzwischen ein erstes Raumkonzept für den Erweiterungsbau vor. „Das müssen wir mit dem Kreis und dem Schulamt abstimmen und – wenn es um die Finanzierung geht – mit dem Ministerium.“