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| 15:53 Uhr

Ehrenamt in Spremberg
Mitarbeiter des Rathauses prüfen Hilfe für Feuerwehr

Spremberg. Vorschlag zur Entschädigung im Jahr 2019 geplant.

Die Mitarbeiter des Spremberger Rathauses werden prüfen, welche Varianten für eine bessere Entschädigung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Frage kommen. Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) erklärt dazu: „Wir haben uns dazu mit den Fraktionschefs beraten.“ Der Auftrag laute, die Feuerwehrleute für ihre Einsätze auf keinen Fall schlechter zu stellen als bisher.

Einen ersten Vorschlag hatte die Spremberger SPD eingereicht. Daraufhin merkten Mitglieder anderer Fraktionen an, dass er Risiken enthält. Robert Hänchen von den Vereinten Wählergruppen bezog sich in seiner Kritik auf die Idee der Sozialdemokraten, die Aufwandsentschädigung von zwölf Euro pro Einsatz auf fünf Euro pro Stunde anzupassen. „Fünf Euro pro Stunde wären nicht optimal“, gab Robert Hänchen zu bedenken, selbst ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr. Denn 80 Prozent der Einsätze dauern nach seinen Worten maximal 60 Minuten.

Mit Blick auf die Bedenken wandte SPD-Fraktionschef Dirk Süßmilch ein: „Wir wollen lediglich, dass die jetzige Satzung auf den Prüfstand kommt, und dass wir gucken, ob sie noch zeitgemäß ist.“ Der Prozess sei derzeit noch „ergebnisoffen“.

Die Bürgermeisterin bekräftigte: Momentan sei noch nichts entschieden. Ein konkreter Vorschlag werde im Jahr 2019 vorliegen.