(red/ani) Junge Menschen, die sich im Bildungszentrum Schleife auf den Bundesfreiwilligendienst vorbereiten, haben in Spremberg gelernt, was ehrenamtliche Arbeit ist.  Im „Kontaktkaffee“ der Volkssolidarität hakten sie nach, welche Tätigkeiten dazu zählen können und wie sie ablaufen.

Sophie Augustin, Leiterin der Bildungseinrichtung, hatte im Rahmen eines Seminars die Spremberger angefragt und rannte dabei bei Sabine Rackel, Leiterin der Freiwilligenagentur, offenen Türen ein.

Sabine Rackel selbst konnte über mehrere Arbeitsgruppen der Freiwilligenagentur und der Volkssolidarität berichten. Von den Sportgruppen kam sie zum Näh- und Häkelzirkel. Gruppen, die sich mit der Heimatgeschichte beschäftigen, und der Lesekreis treffen sich. Eine Leseoma las den jungen Menschen eine Geschichte vor. Vom Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Brandenburg erzählte Sabine Rackel. Für den Wünschewagen häkeln Freiwillige nicht nur Mäuse. Sondern Ehrenamtliche erfüllen auch todkranken Menschen aus der Region mit einer Reise einen letzten Wunsch.

 Und Klaus-Dieter Gemeinhardt hatte Sabine Rackel an der Seite. Er ist einer der Mentoren der „Räuberleiter“, die Schülern ins Berufsleben helfen. In Zusammenarbeit mit der Oberschule und dem Wirtschaftsförderer ASG gehen sie auf Neuntklässler zu, suchen mit ihnen Praktika und die passende Lehrstelle.