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Spremberg gründet eine Verkehrswacht

Daniela Schneider – hier mit den Schülerlotsen Sonny und Maximilian – will mit Klaus-Dieter Peters die Spremberger Verkehrswacht aufbauen.
Daniela Schneider – hier mit den Schülerlotsen Sonny und Maximilian – will mit Klaus-Dieter Peters die Spremberger Verkehrswacht aufbauen. FOTO: ani
Spremberg. Die Hoffnung auf die Gründung einer Kreisverkehrswacht Spree-Neiße wird in Spremberg erst einmal aufgegeben. Wie der Spremberger Stadtverordnete und Bildungsausschussvorsitzende Klaus-Dieter Peters mitteilt, spannt er sich jetzt gemeinsam mit Daniela Schneider, die die Schülerlotsen im Haus des Lernens anleitet, vor den Karren. Annett Igel-Allzeit

Geschafft haben das zwei Schülerlotsen: Sophie Najork und Maximilian Buschmann. Nachdem Sophie im Jahr 2016 als beste Schülerlotsin Brandenburgs den Landeswettbewerb 2017 nach Spremberg holte, gewann in diesem Wettbewerb mit Maximilian Buschmann erneut ein Spremberger. 2018 wird Spremberg wieder die 30 besten Schülerlotsen des Landes begrüßen können. Da wäre es peinlich, noch immer keine Verkehrswacht zu haben, findet Peters. Unter die Fittiche nimmt die neue Spremberger Verkehrswacht vorerst das Albert-Schweitzer-Familienwerk.

Wie wichtig eine Verkehrswacht für Spremberg ist, beweisen die Geschwindigkeitskontrollen in der ersten Schulwoche: Laut Polizeipräsidium Potsdam wurde einer der traurigsten Spitzenwerte Brandenburgs in Spremberg gemessen: Mit 95 Kilometern pro Stunde raste ein Autofahrer durch die Berliner Straße - wo Tempo 50 gilt. Bei erlaubten 30 vor Schulen in Teltow (Potsdam Mittelmark) und Briesen (LOS) kamen Autofahrer auf 54 und 71 Kilometer pro Stunde.