(ang) „Helfen macht einfach glücklich und hält gesund“, lächelt Sabine Rackel und macht damit allerbeste Werbung für ihr Herzensprojekt: die Freiwilligenagentur Spremberg, die sie seit über zwei Jahren leitet und die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert. Sie  vermittelt zwischen Menschen, die dringend eine helfende Hand suchen und denjenigen, die gern freiwillig ihre Zeit und Unterstützung anbieten.

Im Jahr 2004 baute Erika Nogai die Freiwilligenagentur in Trägerschaft der Spremberger Volkssolidarität mit auf und leitete sie bis zu ihrem Ruhestand. Auch heute hilft sie als Freiwillige vor allem in der Flüchtlingsarbeit und dem Projekt „Frauen helfen Frauen“ mit aus. Aus einer Handvoll Freiwilliger wurden rund 100 Freiwillige. Was Sabine Rackel immer wieder registriert: Vor allem Zugezogene kommen auf sie zu mit dem Wunsch, einem Ehrenamt nachzugehen. Das reicht von Lesehungrigen, die sich in der Leseförderung oder beim Vorlesen engagieren, über Bastler und helfende Menschen im Besuchsdienst oder in Seniorenheimen bis hin zu  Wunschgroßeltern. 

„Das Ehrenamt soll Spaß machen und muss von Herzen kommen. Das ist das Allerwichtigste. Wir von der Freiwilligenagentur können mit unserer Erfahrung als ,Anschubser‘ und als Ansprechpartner dienen“, berichtet Sabine Rackel. Man sei so etwas wie ein Vermittler zwischen den Menschen.  In den vergangenen Jahren ist durch diese Arbeit und vielfältige Kontakte ein großes Netzwerk entstanden.

Am Freitagvormittag soll das Jubiläum in dem Kontaktcafé der Volkssolidarität in Spremberg als Ort der Begegnung  auch feierlich begangen werden. Freiwillige und öffentliche Personen wurden eingeladen, um sich dann miteinander austauschen zu können. Auch sollen die unterschiedlichen Freiwilligenprojekte noch einmal näher vorgestellt werden.

Für die Zukunft wünscht sich Sabine Rackel weiterhin eine gute Begleitung der bisherigen, aber auch der neuen Projekte. Und sie wünscht sich mindestens noch einmal 15 Jahre Freiwilligenagentur in Spremberg.