| 14:17 Uhr

Feuerwehrtechnik reist um die Welt
Spremberger Drehleiter dient jetzt in Argentinien

Spremberg. Die ausgediente Drehleiter der Spremberger Feuerwehr befindet sich jetzt in Argentinien. Das berichtet der Chef des Auktionshauses aus Chemnitz, bei dem das alte Gerät versteigert wurde. „Ein Händler hat die Drehleiter an einen Kunden in Argentinien verkauft“, sagt Andreas Wendler. „Dort dient sie nun einer Feuerwehr für ihre Einsätze.“ Leider lasse sich anhand der Unterlagen des Auktionshauses nicht konkret verfolgen, in welchen argentinischen Ort die Drehleiter gereist ist. An ein Detail erinnert sich Andreas Wendler jedoch. Die Feuerwehrleute wünschten sich ausdrücklich ein Gerät in Niedrigbauweise, weil es in ihrem Ort viele Torbögen gibt, durch die es passen muss.

Die ausgediente Drehleiter der Spremberger Feuerwehr befindet sich jetzt in Argentinien. Das berichtet der Chef des Auktionshauses aus Chemnitz, bei dem das alte Gerät versteigert wurde. „Ein Händler hat die Drehleiter an einen Kunden in Argentinien verkauft“, sagt Andreas Wendler. „Dort dient sie nun einer Feuerwehr für ihre Einsätze.“ Leider lasse sich anhand der Unterlagen des Auktionshauses nicht konkret verfolgen, in welchen argentinischen Ort die Drehleiter gereist ist. An ein Detail erinnert sich Andreas Wendler jedoch. Die Feuerwehrleute wünschten sich ausdrücklich ein Gerät in Niedrigbauweise, weil es in ihrem Ort viele Torbögen gibt, durch die es passen muss.

14 500 Euro haben die Mitarbeiter des Spremberger Rathauses noch für die alte Drehleiter bekommen. Zum Vergleich: Der Nachfolger der ausgedienten Technik kostet 550 000 Euro. Der Chef des Auktionshauses erklärt den Grund für den starken Preisverfall alter Materialien: „Der Markt ist derzeit gesättigt mit solchen Drehleitern, weil viele Feuerwehren gerade im Osten Deutschlands die erste Generation auswechseln.“ Das wirke sich natürlich auf das Verhältnis von Angebot und Nachfrage aus.

Zehn Drehleitern verkauft das Chemnitzer Auktionshaus im Durchschnitt pro Jahr. In Argentinien scheint die alte Technik aus Deutschland beliebt zu sein: So wechselte eine Drehleiter der Feuerwehr aus Laatzen bei Hannover im Jahr 2017 zum Preis von 12 000 Euro in den südamerikanischen Staat, wie die Hannoversche Allgemeine berichtete.