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| 18:45 Uhr

Bildungsausschuss berät in der nächsten Woche
Spremberg erwägt Rückkehr eines großen Musikfestes

Spremberg. Veranstaltung „Soundcity“ mit 2000 Teilnehmern ist im Juni 2020 geplant.

Ein großes Musikfestival könnte im Juni des Jahres 2020 in Spremberg stattfinden. Die Mitglieder des Bildungsausschusses werden am nächsten Mittwoch, 29. August, um 18 Uhr im Bürgerhaus über den Plan der Rathaus-Mitarbeiter beraten, sich um die Veranstaltung „Sound City“ zu bewerben. Dieses Festival des Verbandes der Musikschulen Brandenburgs findet alle zwei Jahre statt.

Falls Spremberg den Zuschlag erhält, müssten die Stadt und der Landkreis dafür sorgen, dass ungefähr 1500 Schlafplätze für die Gäste in Schulen und Turnhallen bereitstehen. Das Fest dauert voraussichtlich drei Tage, gestaltet von 2000 Jugendlichen und ihren Betreuern. Die Fachbereichsleiter des Rathauses, Frank Kulik und Frank Kuhlee, erinnern in der Begründung für Spremberg als möglichen Austragungsort daran, dass „Sound City“ bereits im Jahr 2007 schon einmal in der Stadt gastierte, damals noch als Landesmusikschultage. Den Einwohnern biete sich die Chance, auf diese Weise ein großes kostenfreies Kulturangebot zu erleben. Darüber hinaus sei Spremberg „durchaus in der Lage“, das Festival auszurichten. Schließlich gebe es mit der Kunst- und Musikschule des Landkreises einen zuverlässigen Partner in der Stadt, „der mit einem hochmotivierten und erfahrenen Team einen wesentlichen Anker des Festivals darstellt“, schreiben die Fachbereichsleiter.

Als Bühnenstandorte kommen laut Vorschlag aus dem Rathaus der Marktplatz und die Freilichtbühne in Frage, aber auch der Parkplatz in der Georgenstraße, der Pfortenplatz, der Bullwinkel, das Schloss und die Kreuzkirche. Das Budget für das Festival beträgt insgesamt 250 000 Euro, unter anderem finanziert durch den Verband der Musikschulen und das brandenburgische Kulturministerium. Jeweils 20 000 Euro steuern die ausrichtende Stadt und der Landkreis bei. Allerdings entstehen der Kommune weitere Kosten, die sich nicht über das Budget abdecken lassen, wie die Fachbereichsleiter zu bedenken geben. Sie schätzen, dass der städtische Zuschussbedarf nach dem Abwägen aller Ausgaben und Einnahmen 34 000 Euro beträgt. Auf die Pläne für das Heimatfest werde sich das Festival nicht auswirken.