Die Mitglieder des Dorfklubs in Weskow werden ein bisschen traurtig, wenn sie in das Jahr zurückschauen. „Es war vieles geplant, musste dann aber wegen der Corona-Krise abgesagt werden“, sagt Elke Bränzel. Weder der zum Kindertag geplannte Familiennachmittag mit dem Kuchenwettbewerb noch das Dorffest mit Jolly Jumpers konnten stattfinden. Als nun auch der Weihnachtsmarkt mit Geschichten und Geschenken vom Nikolaus am Lichterbaum abgesagt wurde, plante der Vorstand des Dorfklubs spontan um. „Wir hatten doch schon Sponsoren für den Weihnachtsmarkt, die ihre Spendenbereitschaft signalisiert hatten. Deshalb haben wir unsere Traditionen vom Weihnachtsmarkt nun auf die Adventswochenenden verteilt“, erzählt Elke Bränzel.

110 Nikolausbeutel für alle Kinder des Dorfes Weskow

Am ersten Adventswochenende wurde der Lichterbaum im Dorf gestellt und geschmückt. „Familie Kampf sponserte die Tanne und eine Baufirma, die im Ortsteil ansässig ist, half, sie zu fällen und aufzustellen. Und obwohl die Corona-Hygieneregelungen eingehalten werden mussten, habe das Schmücken Spaß gemacht. Ein Weskower Bläser-Trio um Roland Bartko machte daraufhin mit weihnachtlichen Klängen auch hörbar, dass die Adventzeit begonnen hatte.
Vorm zweiten Asventswochenende konnte der Dorfklub dank zahlreicher Spenden von Weskower und Spremberger Firmen, einer Rentnerin und eines großen Lebensmittelmarktes 110 Nikolausbeutel für alle Kinder des Dorfes packen. „Noch am Vorabend des 6. Dezembers“, so Elke Bränzel, „machten sich drei Nikoläuse auf den Weg durchs Dorf, um die Beutelchen kontaktlos an den Haustüren zu verteilen.“