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| 17:06 Uhr

Trickbetrüger am Telefon
Kriminelle scheitern in Spree-Neiße bei drei Anläufen

 Telefonbetrüger waren in Spree-Neiße aktiv.
Telefonbetrüger waren in Spree-Neiße aktiv. FOTO: dpa / Sebastian Gollnow
Spree-Neiße. Gleich drei Betrugsversuche per Telefon scheiterten am Mittwoch im Landkreis Spree-Neiße. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der kriminellen Masche.

In Peitz versuchte ein Unbekannter, der sich in gebrochenem Deutsch als Vertreter einer Computerfirma ausgab, für die Behebung eines Problems am PC Geld zu ergaunern. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Betrug scheiterte ebenso wie in zwei weiteren Fällen: „Udo“ forderte von einer Rentnerin in Drebkau 25 000 Euro, die er nach einem angeblichen Notartermin benötigte. Die Frau reagierte nicht, informierte ihre Tochter und die Polizei. Der „Cousin“ einer 92-Jährigen aus Spremberg erzählte am Telefon, dass er für den Kauf einer Wohnung zunächst 5000 wenig später aber schon 20 000 Euro benötige. Auch bei diesem Versuch kam es zu keiner Geldübergabe.

Polizeisprecherin Ines Filohn warnt in diesem Zusammenhang vor der kriminellen Masche: „Ähnliche Betrugsversuche haben wir leider permanent. Es wird zumeist immer mit einer unterdrückten Nummer angerufen. Wenn ihnen irgendwas komisch vorkommt: Sofort auflegen oder sagen, dass sie die Polizei anrufen.“ Die Vorfälle sollten anschließend auch sofort bei der Polizei gemeldet werden. Die Beamten raten jedem Betroffenen zur Anzeige des Betrugsversuchs. Auf keinen Fall sollte man persönliche Daten und Bankverbindungen übermitteln.

(red/js/boc)