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| 02:35 Uhr

Spree-Neiße-SPD fordert Senkung der Kreisumlage

Spree-Neiße. Die Führungsspitze der SPD im Spree-Neiße-Kreis fordert eine Senkung der Kreisumlage auf 41,18 Prozent und stärkt damit ihrer eigenen Kreistagsfraktion den Rücken. Der Vorstand hatte am Mittwochabend getagt. Jürgen Scholz

Die Kreisumlage ist von den Städten und Gemeinden an den Landkreis abzuführen, der damit Aufgaben finanziert, die er für alle Kommunen übernimmt, wie zum Beispiel im Sozialbereich. Vor dem Hintergrund der Steuerrückzahlungen an Vattenfall fordert der SPD-Kreistagsvorsitzende Andreas Petzold, die Umlage zu senken, um die Kommunen zu entlasten. Der Kreis habe durch die Zahlungen der Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren eine Rücklage von fast zehn Millionen Euro bilden können, so Unterbezirksvorsitzender Ulrich Freese. Die Senkung der Umlage werde die investive Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden stärken. Landrat Harald Altekrüger (CDU) hatte zuletzt 45 Prozent als Schmerzgrenze genannt.