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| 17:23 Uhr

Fussball
Unterhaltsamer Torreigen in Kunersdorf

 Das gut besuchte Spremberger Stadtderby entschied einmal mehr der SC für sich. Der gastgebende SSV unterlag deutlich mit 0:4.
Das gut besuchte Spremberger Stadtderby entschied einmal mehr der SC für sich. Der gastgebende SSV unterlag deutlich mit 0:4. FOTO: Bogott Detlef / Picasa
Landesklasse Süd. Landesklasse: Mit 5:4 gewinnt Fichte gegen Hohenleipisch II. Wagner und Friedersdorf kaufen Kolkwitz den Schneid ab. Von Marco Kloss und Roland Scheumeister

SV Großräschen – FC Lauchhammer 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Voigtländer (16.), 0:2 Schenk (90+2.), SR: Sehmisch, GRK: Pawlewitz (90./Großräschen), Z.: 82.

Die Zuschauer sahen mehr Abstiegskrampf statt -kampf. Die Hausherren schienen sich schon mit dem Anpfiff aufgegeben zu haben. Kampf- und emotionslos ergaben sich die IBA-Städter.

Eintracht Ortrand – Bad Liebenwerda 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Hoffmann (76.), SR: Zimmer, RK: Hübner (90+4./Bad Liebenwerda), Z.: 58.

Im Spiel ohne Torchancen der Gäste reichte den Hausherren ein schön herausgespielter Treffer zum Sieg. In der Nachspielzeit musste Liebenwerdas Hübner nach Beleidigung des Unparteiischen vom Feld.

VfB Herzberg – Brieske/Senftenberg II 3:1 (2:1). Tore: 1:0 Miersch (ET/9.), 1:1 Wienholz (ET/30.), 2:1 Radochla (35./ET), 3:1 Brezinsky (90+2.), SR: Holzhüter, RK: Radochla (90./Brieske), Z.: 60.

Der Favorit hatte den besseren Auftakt, wurde aber mit dem Ausgleich kalt erwischt. Nach einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit entschied der Unparteiische in den Schlussminuten die Partie mit zweifelhaften Entscheidungen.

SG Friedersdorf – Kolkwitzer SV 3:0 (1:0). T: 1:0, 2:0, 3:0 D.Wagner (44.,59.,67.); S: Richter (Martinskirchen); GRK: Zittlau (KSV/86.); Z: 51.

Kolkwitz wies die bessere Spielanlage auf, ließ sich aber von den gut verteidigenden Friedersdorfern den Schneid abkaufen. KSV-Coach David Brincker beklagte das Einstellungsdefizit seiner Truppe, die den Kampf nicht annahm, leichtsinnig und insgesamt zu schwach auftrat.

SV Döbern – Alemannia Altdöbern 3:1 (1:0). T: 1:0 Jäckel (28.), 2:0 W.Mrosk (52.), 2:1 Kleemann (66.), 3:1 Schiffel (90+1.); S: Ruhner (Spremberg); Z: 90.

Obwohl klar dominant, mussten die Döberner bis in die Nachspielzeit zittern. Die Alemannen nutzten, ansonsten stets in Strafraumnähe gestoppt,  ihre einzige echte Chance zum Anschlusstor, während der SVD aufgrund seiner Abschlussschwäche die Vorentscheidung verpasste.

Spremberger SV – SC Spremberg  0:4 (0:1). T: 0:1 Goethel (33./FE), 0:2 Ra.Hermann (57.), 0:3 Goethel (60.), 0:4 Gruner (73.); S: Zech (Spremberg); RK: Peter (SSV/31./absichtl.Handspiel); Z: 200.

Nach vorsichtigem Beginn dieses Stadtderbys landete die Kugel im Tor des SSV. Doch der Schiri ahndete Peters Handspiel auf der Linie mit Rot und Elfmeter. Trotz Rückstand und in Unterzahl hielt der SSV, taktisch gut eingestellt, die Partie offen. Erst das 0:2 brach dem letztendlich verdienten, aber glanzlosen Sieg des favorisierten Ortsrivalen Bahn.  

Fichte Kunersdorf – VfB Hohenleipisch II 5:4 (3:1). T: 0:1 Roigk (4.),1:1 Knüpfer (11.), 2:1 Klisch (28.), 3:1 F.Badack (41.), 3:2 Linge (48.), 3:3 Schiffner (51.), 4:3 F.Badack (52.), 5:3 B.Golz (54.), 5:4 Romanowski (67.); S: Schultchen (Vetschau); Z: 65.

Zwei schwache Abwehrreihen sorgten für den abwechslungsreichen und unterhaltsamen Torreigen. Dass Fichte-Keeper Wolf mit einer Schulterverletzung auflief, erwies sich als Handicap für die Hausherren. Sie hatten das Chancenübergewicht, doch der VfB spielte munter mit und am Ende wäre auch ein 5:5 nicht unverdient gewesen.

FSV Rot-Weiß Luckau – FSV Preußen Bad Saarow 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Kölling (18.), 2:0 Borchert (19.), 3:0 und 4:0 Uhlig (69./85.), SR: Läufer, RK: Rottenberg (17./Saarow), Zinke (78./Saarow), Z: 48.

Die Hausherren jubelten innerhalb von 120 Sekunden gleich dreifach. Nach einer roten Karte für die Gäste traf Kölling vom Punkt, ehe Borchert direkt nachlegte. Mit dem 3:0, einer zweiten roten Karte und dem zweiten Treffer von Uhlig war die Partie endgültig entschieden, und Luckau darf im Abstiegskampf kurz durchatmen.

Blau-Weiß Markendorf – Eintracht Peitz 1:1 (1:0). T: 1:0 Lange (20.), 1:1 Kadler (69.); S: Karge (Erkner); Z: 65.

Die Frankfurter dominierten die Anfangsphase und gingen folgerichtig in Führung. Davon aufgerüttelt, gaben die Peitzer ihre passive Haltung auf und bedrängten in dieser zerfahrenen Partie das Tor der Gastgeber. Nach der Pause boten sich der Eintracht-Elf gute Möglichkeiten. Kadler traf im Nachsetzen und Schwella kurz vor Ultimo nur den Pfosten.