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| 13:53 Uhr

Fußball
Spremberger holen das Stadt-Derby nach

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FuPa Logo 90 Minuten 2c spo FOTO: FuPa / LR
Spremberg. Der Landesklasse-Spitzenreiter SC empfängt am Gründonnerstag den Nachbarn SSV. Von Sven Bock

Auf diese Partie mussten die Spremberger lange warten: Das eigentlich schon für Ende letzten Jahres geplante Stadt-Derby zwischen dem Landesklasse-Spitzenreiter SC und SSV wird am Gründonnerstag nachgeholt – wie es der Zufall so will genau vier Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen.

Am 29. März 2014 standen sich der SC Spremberg und der Spremberger SV zum letzten Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Slamener behielten damals mit 3:1 die Oberhand – für den SSV endete die Saison durch die große Kreis- und Ligen-Reform in Brandenburg und die Reduzierung von fünf auf nur noch vier Landesklassen auf einem Abstiegsplatz. Damit waren die direkten Stadt-Derbys bis zur Rückkehr des SV 1862 in dieser Spielzeit Geschichte.

Als Aufsteiger spielt der SSV eine gute Rolle in der Landesklasse Süd. Zurzeit auf Rang 7 liegend mit noch vier Nachholpartien, sollte der Abstand zu den Abstiegsplätzen schon groß genug sein, um im ersten Jahr sicher die Klasse halten zu können. Seit der Winterpause ist aber etwas Sand im Getriebe: In den vier ausgetragenen Spielen seit Mitte Februar gelang nur ein Dreier. Das Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen Döbern dürfte aber sicher für Auftrieb sorgen.

Der wird gegen den SC auch nötig sein. Denn der Tabellenführer ist mit drei Siegen aus fünf Partien gut ins neue Jahr gestartet. Im Gegensatz unter anderem zum schwächelnden Verfolger VfB Herzberg macht die Elf von Trainer Michael Thiele einen gefestigten Eindruck und geht gut mit der Drucksituation an der Tabellenspitze um. Das bescheinigte auch im vergangenen November Thiele im FuPa-Interview seinem Team: „Ich bin jetzt im dritten Jahr mit der Mannschaft zusammen und viele Sachen und auch das Team haben sich weiterentwickelt, speziell auch die jüngeren Spieler. Das ist im Moment ein Markenzeichen: Wir sind stabil und nicht so anfällig. Vor allen Dingen hat die Mannschaft einen guten Teamgeist und der Eine spielt für den Anderen. Keiner bringt sein Ego rein, in erster Linie zählt der Erfolg.“

Dennoch drückt der Trainer beim Thema Aufstieg nach wie vor beim SC auf die Bremse: „Wenn die Hälfte der Rückrunde gespielt ist und die Entwicklung und Abstände zwischen den Mannschaften erkennbar sind, werden wir genauer hinschauen“, so Thiele.