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Billard
Spremberger Billard-Sexett trumpft doppelt auf

Spremberg. Das starke FSV-Team knackt an den Bundesliga-Spieltagen sieben und acht gleich zweimal die Marke von 1800 Holz. Von Georg Zielonkowski

Am 7. und 8. Bundesligaspieltag im Billard hat der FSV 1895 Spremberg bei den Heimspielen gegen Tschernitz und Chemnitz zweifach eine großartige Teamleistung abgeliefert. Zunächst hatte das Chemie-Sextett mit erspielten 1677 Holz keine Chance gegen superstarke 1864 Holz (Uwe May 339!), die der Gastgeber aufs grüne Tuch zauberte. Tags darauf wurden auch die bis dahin vor Spremberg in der Tabelle angesiedelten Chemnitzer mit 1822:1694 klar distanziert, sodass der FSV nach acht Runden nun punktgleich mit dem Zweiten Neuzauche auf Rang drei zu finden ist.

Den Bestwert der Doppelrunde erspielte am 7. Spieltag der Sportverein Neuzauche 06. Die 1874 Holz bescherten den Spreewäldern das zweitbeste Saisonresultat aller zehn Vertretungen, nur Meister Oßnig hatte am Spieltag zuvor gegen Guben zwei Zähler mehr erspielt. Einen Riesenanteil am Klasseresultat von Neuzauche hatte wieder einmal Andreas Kühn, der überragende 347 Zähler zum Top-Ergebnis beisteuern konnte.

Serienmeister Oßnig kam in Netzen erheblich ins Straucheln. Vom ersten Durchgang an bestimmten die Hausherren die Szenerie und lagen nach jedem der ersten fünf Duelle vorn. Abstände von 25, 17, 19, 15 und 11 Holz nahm Rot-Weiß mit in den finalen Vergleich, in dem der Meister mit Silvio Zedel den Matchwinner des Tages präsentierte. Seine 322 Punkte distanzierten Patrick Just aus der Gastgebermannschaft, der 309 erreichte. Damit aber die Führung preisgab und den Gästen nach spannendem Kampf einen knappen 1775:1773-Erfolg überlassen musste.

Auch Guben gelang in Netzen ein knapper 1711:1701-Erfolg, wobei die Neißestädter schon tags zuvor zwei Pluspunkte buchen konnten, als beim Neuling Buschow mit 30 Holz Differenz gewonnen wurde. Die Neißestädter stehen nach acht Spielrunden und 8:8 Zählern auf Tabellenrang fünf, was für den Vorjahresneuling absolut respektabel ist.

Bohsdorf hat sich mit Sieg und Niederlage einen Platz nach vorn geschoben.

Das Tabellenschlusslicht Cottbus wartet dagegen seit dem Erfolg gegen Tschernitz am zweiten Spieltag auf den zweiten Saisonsieg. Mit jeweils nur zwei Zählern mehr sind die Vereine aus Buchow, Tschernitz und Bohsdorf allerdings noch in Sichtweite.