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| 17:30 Uhr

Fussball
Sonntagsschüsse entscheiden Ortsderby

Ein Derby mit viel Kampf sahen die Zuschauer in Spremberg.
Ein Derby mit viel Kampf sahen die Zuschauer in Spremberg. FOTO: Detlef Bogott
Landesklasse Süd. Der SC Spremberg schlägt den Spremberger SV dank Hermann und Staude mit 2:0. Von Roland Scheumeister

Kolkwitzer SV – SG Friedersdorf 4:1 (1:0). T: 1:0 Fingas (32.), 2:0 Lehnik (61.), 3:0 Gipp (77.), 3:1 Seidel (79./HE), 4:1 Meyer (90+2.); S: Lecher (Vetschau); Z: 76
Kolkwitz: Büttner – Streich, B.Goertz, Forstreuther,  Schön, Specht, St.Jähne, Lehnik, Schneider (70.Gipp), Richter (63.Jeylson Da Silva), Fingas (75.Meyer).

Die Partie war ein Einbahnstraßenkick in Richtung Gästetor. Diese warteten nur mit sporadischen Angriffen auf und das 1:0, von Fingas nach gut getimter Specht-Flanke eingenetzt, schmeichelte ihnen. Mit zwei gut heraus kombinierten Toren führte das KSV-Team, das diesmal von der Vereinsikone Michael Raschick für den in Urlaub weilenden David Brincker gecoacht wurde, die Entscheidung herbei.

VfB Hohenleipisch II – Fichte Kunersdorf 2:2 (2:0). T: 1:0 Romanowski (19.), 2:0 Schiffner (25.), 2:1 Funke (61.), 2:2 C. Badack (64.); S: Sehmisch (Uebigau); Z: 50
Fichte: Wolf – Funke (86.B.Golz), Mattig, C.Badack, Seifert, Lehrack (82.Kunkel), Günther (77.Faustmann), Rasche, F.Badack, Müller, S.Golz.

Mit zwei klasse Toren – einem Fallrückzieher und einem ebenso sehenswerten Freistoß – brachte der VfB die ihre Chancen nicht nutzenden Kunersdorfer ins Hintertreffen. Diese drehten nach der Pause auf, waren in allen Belangen überlegen und glichen mit zwei schön herausgespielten Toren aus. Am Ende fehlte den Fichtekickern etwas Glück, um die starke Aufholjagd mit einem Sieg zu krönen.

Alemannia Altdöbern – SV Döbern 3:1 (0:0). T: 1:0 Barich (63.), 2:0 Franke (66.), 2:1 Schwerdtner (73.), 3:1 Franke (83.); S: Peßolat (Senftenberg); Z: 70
Döbern: Czerwinski – Schiller, Heinke, Koschitza, Blechstein,  Schiffel, (63.Oppitz), J.Mrosk, Zeschke, B.Grabowski, W.Mrosk, Schwerdtner.

Der Pausenstand entsprach dem bis dato aktionsarmen Verlauf. Döbern konnte den Ausfall von acht Stammspielern nicht kompensieren. Zwei Abwehrpatzer bescherten den Alemannen einen Doppelschlag. Nach dem Anschluss vergab Döbern durch eine verlorene Eins-gegen-Eins-Situation das 2:2. Ein Schuss von der Mittellinie über die aufgerückte Abwehr führte die Entscheidung herbei.

SC Spremberg – Spremberger SV 2:0 (0:0). T: Ra.Hermann (58.), 2:0 Staude (81.); S: Hermann (Ludwigsfelde); Z: 260
SC: Kaubitzsch – F.Jensch, Jan Domann, Schwarz, Ra.Hermann, Staude,  Rihm (57.N.Pultermann), Thiele, Kern, Nickerl (80.Müller), Stelzle (57.Ri. Hermann).
SSV: Baum  – Peter, Lönnig, Koch, Röder, Kantor (72.Obstoy), Schultka (85.Konik) Pfeiffer, Grabowski, Karimi, Linke (69.Wegner).

Der SC Spremberg machte das Spiel gegen den defensiv gut eingestellten Ortsrivalen. Nickerl verpasste die Riesenmöglichkeit zur Führung. Ansonsten wies der Gastgeber kaum und der SSV keine Chancen auf. Ein 40-Meter-Volleyschuss ins Dreiangel und ein 30-Meter-Heber über den Keeper entschieden schließlich dieses vom Kampf, aber auch von vielen Fehlern geprägte Derby.

 

Eintracht Peitz – Blau-Weiß Markendorf 0:2 (0:1). T: 0:1 Nowaczewski (18.), 0:2 Lange (56.); S: Baumann (Guteborn); Z: 42
Peitz: Leupold  – Gross, Zimmer (82.Halbasch), Bähr, Geissler, Fischer, Lohse, Runge, Peters, Richter, Fiebow (72.Schön).

Das Manko der Peitzer bestand in ihrer schwachen Chancenverwertung. Ärger kam auf, als akzeptiert wurde, dass beim 0:1 der Ball schon im Netz war, bevor überhaupt der Freistoßpfiff kam. Ein Konter führte zum 0:2, und als ein Tor der Eintracht wegen vermeintlichem Abseits verwehrt wurde, war der Frust komplett. Trainer Sven Ballack: „Markendorf hat zwar das Spiel bestimmt, aber für uns war nach einer guten Mannschaftsleistung durchaus ein Remis drin.“