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| 18:01 Uhr

Judo
Neustart nach Verletzung für Spremberger Judoka

Der Spremberger Luc Meyer (l.) steht bereits wieder auf der Matte, hier gegen den bulgarischen Vizeweltmeister.
Der Spremberger Luc Meyer (l.) steht bereits wieder auf der Matte, hier gegen den bulgarischen Vizeweltmeister. FOTO: Dirk Meyer
Spremberg. Judoka Luc Meyer absolviert nach einer schweren Verletzung die ersten Wettkämpfe.

Der zweifache Deutsche Nachwuchsmeister Luc Meyer vom Spremberger Verein KSC Asahi startet einen Neuanfang. Nach einer schweren Knieverletzung mit Operation und anschließender Reha greift der 18-jährige Spremberger Judoka jetzt wieder ins Wettkampfgeschehen ein.

Normalerweise beginnt man langsam und mit ein, zwei Aufbauwettkämpfen solch einen Neustart, aber in seiner neuen Altersklasse u21 gibt es derer Turniere kaum in Deutschland.  In Abstimmung mit seinem Arzt sowie Stützpunkttrainer Rex und Heimtrainer Meyer startete Luc Meyer dann bereits fünf Monate nach seiner Knie-OP Ende Juli beim European Cup in Prag. Gegen den kanadischen Meister J. Frascadore machte das Spremberger Talent einen starken Kampf und schied dennoch aus.

Bereits eine Woche später folgte mit dem European Cup in Berlin das schwerste Turnier Europas. Mit dem Vizeweltmeister M. Hristov aus Bulgarien erwischte Luc Meyer gleich einen richtigen Kracher. Selbstbewusst begann er dennoch seinen Kampf und ging folgerichtig mit einem herrlichen Schulterwurf in Führung. Der bulgarische Meister ließ sich davon aber nicht beeindrucken und siegte am Ende vorzeitig. „Ich habe mich gut gefühlt und wollte hier auch gewinnen. Aber es fehlt noch ein bisschen, um wieder durchstarten zu können. Ich hoffe, das Trainingscamp in Japan bringt mich zurück zu alter Stärke“, so der Spremberger kurz nach seinem Kampf.

Jetzt ging es für zwei Wochen mit der Juniorenauswahl nach Japan. Ausgerüstet mit einem neuen Kampfanzug wird der Spremberger im Mutterland des Judosports die volle Härte des asiatischen Trainings kennenlernen. Möglich gemacht hat diese Reise eine Spremberger Firma, die den Großteil der Reisekosten übernahm.