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| 19:26 Uhr

Kegeln
Friedrichshain ist Meister – nach einer Nervenschlacht

Friedrichshain. Die Classic-Kegler des BSV Grün-Weiß Friedrichshain haben es geschafft und vorzeitig die Meisterschaft in der Verbandsliga klargemacht. Im Spitzenspiel bezwangen sie am Wochenende den Liga-Zweiten, SKC Kleeblatt Berlin II, hauchdünn mit 5:3 Punkten und 3085:3078 Gesamtkegeln. Von Lothar Roick

Es war ein atemberaubendes Duell zwischen zwei Top-Teams. Dabei zehrten die Kleeblätter lange von ihrem zu Beginn eingefahrenen Vorsprung, bevor sie auf der Zielgeraden noch um die Winzigkeit von sieben Kegeln abgefangen wurden.

Aber zurück zum Anfang: Schon bei den Mannschaftsaufstellungen wurde gepokert. Berlin setzte gleich im ersten Durchgang seinen Top-Mann Thomas Specht ein, der auch 568 Holz traf und einen Mannschaftspunkt  bekam. Silvio Kurtz hatte hier mit 492 Holz deutlich das Nachsehen.

Marcel Schminke vom Gastgeber Friedrichshain bereinigte die Situation, indem er einen Mannschaftspunkt holte und mit seinen 536 Holz zugleich den Rückstand bei den Gesamtkegeln verringerte.

Im Mitteldurchgang ging es äußerst knapp zu. Sven Blechstein und die Zuschauer zitterten  sich mit  512:508 Holz zum Mannschaftspunkt, bevor die Friedrichshainer Lukas Rosenberg und Dennis Schulz mit 477 beziehungsweise 490 Holz die Situation verschärften.

Nun kam es zum letzten Durchgang. Berlin hatte bei den Gesamtkegeln den Vorsprung zeitweilig auf über 60 Holz erhöht. Die Kegelpunkte für die mehr erzielten Gesamtkegel waren schon zum Greifen nah für die Kleeblätter.

Nun wurde es für alle Akteure eine Nervenschlacht. Berlin hatte keinen Super-Akteur mehr, Friedrichshain hingegen setzte planmäßig seinen Überflieger Stefan ­Mitrenga als Schlussmann ein. Und mit 578 Holz zeigte der Mann der Saison wieder einmal sein großes Können und hatte den Hauptanteil daran, dass die  Gäste noch k.o. gingen und Friedrichshain schon zwei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft feiern konnte.

Im Spiel der Kreisliga trennten sich in Groß Kölzig das 2. Team des TSV 1903 und die 2. Mannschaft der Friedrichshainer mit 4:4.