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Judo
Bundesligastart für Spremberger Judoka

KSC Trainer Mike Göpfert muss mit einigen Ausfällen zurechtkommen. Dennoch ist er optimistisch: „Wir wollen uns dort als Mannschaft gut präsentieren und vielleicht einen Punkt mit nach Hause nehmen.“
KSC Trainer Mike Göpfert muss mit einigen Ausfällen zurechtkommen. Dennoch ist er optimistisch: „Wir wollen uns dort als Mannschaft gut präsentieren und vielleicht einen Punkt mit nach Hause nehmen.“ FOTO: Frank Hammerschmidt
Spremberg. Zum Auftakt reisen die Lausitzer Kämpfer vom KSC Asahi zum 1. Godesberger Judoclub nach Bonn.

An diesem Samstag beginnt für die Lausitzer Judoka vom KSC Asahi Spremberg die neue Bundesliga-Saison. Auftaktgegner ist der 1. Godesberger Judoclub. Bereits früh um 8 Uhr werden sich die Mannen um ihren neuen Kapitän Oleg Ilts auf die Reise machen, ehe es 18 Uhr in der Sporthalle Pennenfeld in Bonn los geht.

Die Godesberger sind die Überraschungsmannschaft der letzten zwei Jahre. Nach ihrem Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahre 2016 sind sie 2017 direkt weiter marschiert in Liga 1. „Für uns sind die Godesberger Neuland, aber bei weitem kein unbeschriebenes Blatt“, sagt Vereinschef Dirk Meyer. „Mit Falk Petersilka, dem U18-Weltmeister und Deutschen Vizemeister der Männer, haben sie ein Aushängeschild in ihren Reihen, der viele Punkte holt und so das ganze Team mitreißt. Für uns wird es schwer, dort zu punkten“, ergänzt Meyer.

Der größte Judoverein Nordrhein Westfalens hat genau wie die Spremberger den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben. Insgeheim liebäugeln aber die Bonner Judoka mit einem guten Mittelfeldplatz und langfristig wollen sie sogar vorne mitkämpfen.

Die Spremberger haben nicht ihren kompletten Kader zur Verfügung. „Wir wollen uns dort als Mannschaft gut präsentieren und vielleicht einen Punkt mit nach Hause nehmen. Das letzte Jahr waren wir die Überraschung der Liga, ähnliches traue ich den Godesbergern diese Saison zu“, erklärt Trainer Mike Göpfert. Verzichten muss er auf seinen kompletten Kader bis 100 Kg. Ex Kapitän Niesecke muss ebenso wie Marcel Jamet Dienst schieben und die Jugend befindet sich im Abiturstress oder im Ausland. Nicht besser läuft es im Schwergewicht. Auch da wird Trainer Göpfert einen leichteren Athleten hoch schieben müssen. Aber Teamgeist und Form der restlichen Kämpfer stimmen, heißt es aus dem Spremberger Lager. Und die „Gurkentruppe“ hat schon so manches Ding umgebogen. Bereits in einer Woche gibt es dann den ersten Heimkampf, wenn am 14. April um 18 Uhr in der Sporthalle Haidemühl der JC 66 Bottrop erwartet wird.