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| 19:15 Uhr

Judo
Auf Asahi wartet ein besonderer Kampf

 Die Spremberger Judoka um Vincent Giller (r.) wollen auch gegen den Deutschen Meister jubeln.
Die Spremberger Judoka um Vincent Giller (r.) wollen auch gegen den Deutschen Meister jubeln. FOTO: Hammerschmidt Frank / Frank Hammerschmidt
Spremberg. Asahi Spremberg empfängt am Samstag den Deutschen Meister aus Hamburg. Der Favorit kommt aber nicht mit dem Nimbus der Unschlagbarkeit in die Lausitz.

Auf den KSC Asahi Spremberg wartet am Wochenende ein ganz besonderer Kampf in der Judo-Bundesliga. Mit dem Hamburger JT tritt am Samstag (18 Uhr) das Team in der Sporthalle Haidemühl an, das sich zuletzt dreimal hintereinander den Deutschen Meistertitel sichern konnte. "Die sind natürlich klarer Favorit, aber wir werden trotzdem mit breiter Brust auf die Matte gehen und wollen gewinnen", sagt Dirk Meyer, der 1. Vorsitzende des Lausitzer Bundesligisten. "Hamburg hat vor der Saison seinen Sponsor und mehrere Topkämpfer verloren." Drei von sechs möglichen Punkten haben die Hanseaten schon abgeben müssen. Die Spremberger sehen sich also keineswegs als chancenlos an. "Vor allem zuhause, wo unsere Fans jeden Kampf zu einem Event machen."

Asahi, das in seinem dritten Bundesliga-Jahr den erneuten Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben hat, hat nach zwei Kampftagen einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Den ersten Heimkampf gegen Hannover konnten die Lausitzer aber gewinnen. Und zuhause  wollen sie auch nach diesem besonderen Kampf unbesiegt bleiben.

(swr)