Der Verein Herzenswünsche Oberlausitz darf sich diesmal über die jährliche „Kalender-Spende“ von 300 Euro freuen. Die Summe kam durch eine Sammelaktion zusammen, die bereits vor mehreren Jahren von der Turm Apotheke ins Leben gerufen wurde. „Seit gut 6 bis 7 Jahren ‚veräußern’ wir unsere Jahreskalender gegen eine freiwillige Spende, die wir dann lokalen Vereinen zukommen lassen“, erklärt Inhaber Jens Dobbert. Bei „krummen“ Beträgen würde die Apotheke stets aufrunden, fügt er hinzu.

In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf den Verein aus Weißwasser, der im vergangenen Jahr einen großen Krebsinformationstag samt Benefizkonzert im Spremberger Bergschlösschen organisierte. Das gesammelte Geld für den Jahreskalender 2020 ausgerechnet an diesen Verein zu spenden, war indes eine Entscheidung vom gesamten Apothekenteam. „Am Anfang des Jahres setzen sich die Angestellten stets zusammen und überlegen, wo das Geld hingehen soll“, so Dobbert. Aufgrund von Flyern und unterschiedlichen Aktionen, die der Verein Herzenswünsche immer wieder ins Leben ruft, hätten sie sich dafür entschieden.

Vorstandsvorsitzender begrüßt Entscheidung

Eine Entscheidung, die der Vorstandsvorsitzende Silko Hoffmann selbstverständlich begrüßt, obwohl er von dem Geldsegen erst vor Kurzem erfahren hat. „Die Nachricht von der Spende habe ich tatsächlich erst in der vergangenen Woche bekommen, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben“, erinnert sich Hoffmann. Gleichwohl könne pot

er noch nicht sagen, wofür das Geld verwendet werde und daher lande es erst einmal im „Pott“, fügt er hinzu. Trotzdem wirkt Hoffmann während der Scheckübergabe sichtlich berührt. „Dieses Vertrauen ist wirklich toll, aber offensichtlich wissen die Leute bei uns, dass das Geld genau dort ankommt, wo es gebraucht wird.“

Der Apotheken-Inhaber freut sich indes besonders über den diesjährigen Spendenempfänger und hat dafür eine Erklärung parat: „Wenn man selber Kinder hat und um die tolle Arbeit dieses Vereins weiß, dann wird mit dem Geld sicher Freude geschenkt.“ Unter den freudigen Empfängern der zurückliegenden Jahre war beispielsweise die Tafel oder die Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe Spremberg (Kiss) des Albert-Schweizer-Familienwerks.