Wir wissen alle, es gibt Menschen, denen es nicht so gut geht. So gibt es viele Familien, die auch in Spremberg die Tafel des Albert-Schweitzer-Familienwerkes (ASF) in Gartenstraße 9 nutzen. Für diese „Tafel-Kinder“ gab es am Donnerstagnachmittag einen sehr unterhaltsamen Nachmittag im Kraftwerk Schwarze Pumpe.

Denn seit vielen Jahren ist es bei den Mitarbeitern des Kraftwerkes eine schöne Tradition, zum Weihnachtsfest verschiedenen gemeinnützigen Einrichtungen der Region „etwas Gutes“ zu tun. Mit großer Freude begrüßte Kraftwerksleiter Oliver Stenzel zur Veranstaltung „Weihnachten Wunschaktion“ die große Gästeschar.

Strahlende Kinderaugen

Dafür werden jedes Jahr verschiedene Einrichtungen auserwählt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Kinder der Spremberger Tafel des ASF. 25 Familien wurden für die Bescherung eingeladen und 31 Kinder hatten an diesem Tag strahlende Gesichter.

Im Vorfeld schrieben diese Kinder einen Wunsch auf, die der Weihnachtsmann am Donnerstag im Speiseraum des Kraftwerkes mit großer Freude erfüllte. „Das ASF durfte nun schon zum dritten Mal kommen. Heute können sich die Tafelkinder, Kinder aus den Bereichen flexible Hilfen sowie der Tages- und Ferienbetreuung, freuen“, so Kai Noack, Geschäftsführer des Albert-Schweizer-Familienwerks Brandung und stellvertretender Geschäftsführer der Tafel Deutschland.

Bescherung für den Verein

Dabei konnten sich an diesem Tag nicht nur die Kinder freuen, sondern auch das ASF. Schließlich gab es für den gemeinnützigen und Verein obendrauf noch eine Zuwendung in Höhe von 700 Euro, was Noack enorm freute. Und Pläne für dieses Geld gibt es auch schon. „Dieses Geld wird für den Spielplatzbau unserer Kita in Schwarze Pumpe eingesetzt.“ Insgesamt benötige das Projekt 10000 Euro, daher seien weitere Spenden stets willkommen, ergänzt Noack.

„Der Außenbereich soll dort komplett neu gestaltet werden. Wir planen das Projekt für 2020. Aber in Zeiten des Strukturwandels ist das alles auch nicht selbstverständlich, wenn die Mitarbeiter des Kraftwerkes so spendabel sind“, erklärt Kai Noack. Doch bevor der „Graue Alte“ die Geschenke verteilte, führten die Bewohner des Kinderheimes Spremberg noch ein Theaterstück auf und setzten dem gemütlichen Beisammensein somit noch das Tüpfelchen auf.