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| 11:19 Uhr

Streit um Bildungsprojekt
SPD-Kreistagsmitglied kritisiert Schulplan

Spremberg. Der Spremberger SPD-Kreistagsabgeordnete Klaus Grüneberg wirft den CDU-Mitgliedern vor, im Streit um die Gesamtschule in Kolkwitz und die Kreisumlage mit „gespaltener Zunge“ zu sprechen: Sie hätten im Spremberger Stadtparlament zwar immer wieder betont, sich für eine Senkung der Kreisumlage einzusetzen, doch schließlich für den Bau der Schule in Kolkwitz gestimmt, obwohl damit erneut eine erhöhte Kreisumlage verbunden sei.

In der vergangenen Woche erteilte das Brandenburgische Ministerium dem Plan für die Gesamtschule zum Schuljahr 2018/2019 eine Absage: Die nötigen Vorbereitungen seien in diesem Zeitraum „nicht mehr mit der erforderlichen Sorgfalt“ einzuleiten. Für den Spremberger SPD-Abgeordneten Klaus Grüneberg handelt es sich beim Beschluss, die Gesamtschule in Kolkwitz zu errichten, ohnehin um eine Entscheidung „gegen die fachlichen Ergebnisse der Standortanalyse der Kreisverwaltung“ und der Zuarbeit des Planungsbüros. Für den Standort in der Cottbuser Makarenkostraße spreche hingegen, dass er keine zusätzlich erhöhte Kreisumlage mit sich gebracht hätte und mit Kosten von 20,5 Millionen Euro unter den geplanten 23 Millionen Euro für Kolkwitz geblieben wäre.

(wr)