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| 02:37 Uhr

So wird Spaß an Literatur weitergereicht

Im "Literatursalon" des Kontaktcafés der Volkssolidarität haben Ursula Dunzendorfer (76), Barbara Franke (74), Erika Nicke (77), Stefanie Kallnik (64) und Marianne Urban (68, von links) gelesen.
Im "Literatursalon" des Kontaktcafés der Volkssolidarität haben Ursula Dunzendorfer (76), Barbara Franke (74), Erika Nicke (77), Stefanie Kallnik (64) und Marianne Urban (68, von links) gelesen. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Der Literatursalon gehört zu den beliebten Angeboten der Veranstaltungsreihe 55 plus. Alle zwei Monate kommen die Literaturfreunde zusammen, nach der Schließung der Bücherklause am Mittwoch erstmals im Kontaktcafé der Volkssolidarität. Martina Arlt / mat1

Barbara Franke, Ursula Dunzendorfer, Erika Nicke, Stefanie Kallnik und Marianne Urban lasen zum Thema "Ich liebe dich wie Apfelmus ... - Unsinn vom Feinsten". Barbara Franke war 25 Jahre als Deutschlehrerin tätig. Die 74-Jährige kann noch heute Gedichte aus der Erinnerung heraus vortragen. "Man muss ja auch den Kopf im Alter fit halten", erzählt sie. "Wenn ich dann für den Literatursalon etwas ausgewählt habe, das ich noch nicht kenne, lerne ich auch dieses Gedicht heute noch auswendig."

Mit großem Engagement bereitet auch die heute 76-jährige Ursula Dunzendorfer diese Literaturserie vor. Oft werde sie in Gedichtbänden bei der Suche nach der passenden Literatur zum Thema in ihren 1000 Büchern zu Hause fündig. "Wenn ich in meinem Fundus nicht das Passende entdecke, leihe ich mir Bücher in der Bibliothek aus", sagt Ursula Dunzendorfer.

Die "Vorleser" trugen Schüttelreime, Limericks oder Zungenbrecher wie vom Cottbuser Postkutscher oder "Fischers Fritz fischt frische Fische" vor. Dr. Richard Teuchert (84) begleitete die Frauen musikalisch und spielte zu den Gedichten passende Musik ein.

Wer beim nächsten Mal bei dieser literarischen Runde dabei sein möchte, sollte sich den 26. April, 14 Uhr, vormerken. Dann wird im Kontaktcafé Spremberg über das Werk und Leben von Theodor Fontane philosophiert.

Das Gemeinschaftsprojekt 55 plus wird von der Volkssolidarität, dem Mehrgenerationszentrum Bergschlösschen, dem Seniorenbeirat der Stadt Spremberg und auch von der Freiwilligenagentur unterstützt. So gibt es Veranstaltungen zur Heimatgeschichte, einen Literatursalon und auch moderne Medien.