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| 14:50 Uhr

Kooperation zwischen Generationen
Alt und Jung rücken näher

Am Donnerstag statteten die Spremberger Senioren dem Kinderheim Spremberg/Schwarze Pumpe einen Besuch ab und wurden von Teamleiterin Anne-Kathrin Meng (3.v.r.) durch das Haus geführt.
Am Donnerstag statteten die Spremberger Senioren dem Kinderheim Spremberg/Schwarze Pumpe einen Besuch ab und wurden von Teamleiterin Anne-Kathrin Meng (3.v.r.) durch das Haus geführt. FOTO: Arlt Martina
Spree-Neiße. Eine Kooperation bahnt sich an zwischen dem Kinderheim des Landkreises und der Seniorengruppe „Bunter Herbst“. Von Martina Arlt

Die Idee dazu lieferten Marlies Peter und Christine Besch. Der Vorschlag wurde auch von den Mitarbeitern des Kinderheimes Spremberg/Schwarze Pumpe wohlwollend aufgenommen. So machten sich am Donnerstagnachmittag acht Senioren auf den Weg zum Kinderheim, wo sie von  sieben Kindern zwischen neun und 14 Jahren herzlich begrüßt wurden.

Dieses Treffen hatte Premiere. Im Rahmen einer gemütlichen Kaffeerunde nahmen jung und alt im Gemeinschaftsraum Platz. Gern stellten die Kinder Fragen an die „ältere Generation“. Kinder und Enkelkinder sowie der berufliche Werdegang waren von großem Interesse. Zu den ältesten Senioren zählen Werner Bremer mit 87 Jahren und Gerda Dittmann mit 90 Jahren.

Gern stellten Teamleiterin Anne-Kathrin Meng und Wirtschaftsfachkraft Marlies Peter den Gästen das gesamte Objekt in Schwarze Pumpe vor, darunter auch die Räume der Familiengruppe. Weitere gemeinsame Projekte sollen folgen. Alle Kinder aus dem Kinderheim gehören dem Chor „Sternschnuppen“ an und so könnten sich die Betreuer auch vorstellen, dass ihre Schützlinge die Seniorenweihnachtsfeier musikalisch begleiten und zum gemeinsamen Singen einladen. Auch zu einem gemeinsamen Romménachmittag könnte eingeladen werden.

Vor zwei Monaten wurde der erste Kontakt aufgenommen. „Wir möchten einfach Generationsnachmittage organisieren“, erklärt Christine Besch. Was beschäftigt Kinder? Was möchten sie von älteren Menschen wissen und erfahren?  Wie war es damals? Gesprächstemen gibt es genug, denn  viele Dinge haben sich zu heute schon grundsätzlich geändert.

„Für die Kinder läuft bei uns ansonsten ein ganz normaler Alltag ab“, erklärt Anne-Kathrin Meng. Sie besuchen Schulen in der näheren Umgebung, machen Hausaufgaben, kochen und backen gemeinsam, spielen auf dem Gelände.

Im Rahmen einer Schuljahresabschlussfahrt geht es am ersten Ferientag zum Belantis-Freizeitpark nach Leipzig. Zur Feriengestaltung gehören außerdem der Besuch des Kletterwaldes in Lübben und des Miniaturparks Elsterwerda. Auf jeden Fall starten sie zu einer Fahrradtour rund um den Stausee und nutzen die Freizeitangebote des Bergschlösschens.