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| 02:43 Uhr

Selbsthilfegruppe soll bei Essstörungen helfen

Spremberg. Essstörungen entstehen im Kopf, wenn das gedankliche Traumgewicht mit Traumleben gleichgesetzt wird – und auf der anderen Seite der Hunger nie abzunehmen scheint. Die Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe des Albert-Schweitzer-Familienwerks will eine Selbsthilfegruppe aufbauen. dbo1

Denn aufgrund des Suchtcharakters können Betroffene mit Essstörungen nicht einfach aufhören - egal, wie sehr sie es wollen. Zu dem wachsenden Gewicht kommt dann noch das schlechte Gewissen dazu. Den einzigen Trost finden viele dann nur in einem: noch mehr essen. Die eher lockeren Treffen unter Gleichgesinnten dienen dem Erfahrungsaustausch betroffener Menschen. ,,Bei uns gibt es keine Waage, keine Fitness- und auch keine Diätpläne", sagt Anne Wartenberg von der Kontakt- und Informationsstelle. Gemeinsam möchte man über das Thema sprechen, das jeden am meisten bewegt: Warum sich alles ums Essen dreht? Durch gegenseitige Unterstützung und Informationsaustausch soll so ein Weg in ein gesünderes und ,,leichtes" Leben gefunden werden.

Kontakt für Anmeldungen oder weitere Informationen: Anne Wartenberg, Telefon 03563 9896620 oder Mail kiss@asf-brandenburg.de Mehr Informationen gibt es im Internet auf www.selbsthilfe-spremberg.de