Sprembergs Sternsinger haben am Freitag erste Segenswünsche in der Innenstadt überbracht. Mit der Friedensbotschaft für alle weltweit und diesmal besonders für die Menschen im Libanon zogen sie in der Dresdener und Langen Straße singend von Geschäft zu Geschäft.

Sternsinger im Alter zwischen fünf und 14 Jahren

„Wir haben uns wieder in zwei Gruppen aufgeteilt – mit jeweils einem Sternträger und drei Heilige Königen. Um 9 Uhr sind wir gestartet“, sagt Veronika Hahmann, evangelische Kreiskatechetin. Pünktlich trafen sie um 12 Uhr auf dem Markt ein. Zur Freude der Spremberger, die dort auf die Ankunft der Sternsinger gewartet hatten. Caterina Weinert und Anikó Fekete mit den Gitarren holten die Kinder und Jugendlichen auf die Stufen unterm Kandalaber. Auch das Lied „Salamu alaikum“ in libanesischem Arabisch hatten sie einstudiert.

Fünf Jahre alt sind die jüngsten Sternsinger, 14 die gestandenen Mitstreiter, die schon mehrere Jahre dabei sind. Daniel Laske, Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Benno, war zum Markt gekommen, um zu schauen, wie es der Gruppe nach der ersten großen Runde geht.

Labsal für die Sternsinger im „Incontri“

Vom Fenster des Ratskellers aus beobachtete das Team des italienischen Restaurants „Incontri“ das bunte Treiben. Sie hatten für die Sternsinger, die nun froren und hungrig waren, gekocht. Pasta und Pizza kostenlos und zum zweiten Mal für die Sternsinger – weil es ihnen ein Herzenswunsch sei und sie Kinder sehr liebten, so das „Incontri“-Team.

Am 6. Januar werden die Sternsinger im Rathaus, in Firmen und Einrichtungen erwartet.