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| 17:52 Uhr

Seenland-Radler werden über Alt-Haidemühl umgeleitet

Seit Anfang Januar geht es hier nicht mehr weiter. Die Dichtwand-Trasse quert kurz vor Bluno den Radweg.
Seit Anfang Januar geht es hier nicht mehr weiter. Die Dichtwand-Trasse quert kurz vor Bluno den Radweg. FOTO: trt1
Proschim/Bluno. Seit wenigen Tagen läuft auf dem Radweg zwischen Proschim und Bluno nichts mehr. Denn die rund vier Kilometer lange Trasse ist gesperrt. trt1

Die Umleitung erfolgt über Alt-Haidemühl und die südliche Tagebaustraße bis zum Abzweig Bluno am alten Montageplatz.

Als Grund für die Sperrung dienen gleich zwei Nadelöhre. Zum einen hat die Dichtwand-Baustelle des Bergbaukonzerns Vattenfall Europe den Radweg hart an der Landesgrenze fast erreicht. Laut Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer wird das imposante Fräsgerät die Radlertrasse im Frühjahr queren. Doch schon jetzt herrscht an der Kreuzung mit dem asphaltierten Weg ein reger Baustellenverkehr, sodass die Verbindung aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde.

Zum anderen befindet sich die Karlsfelder Brücke, über die der Radweg am Ortsausgang Proschim führt, in einem schlechten Zustand, teilt die Stadt Welzow mit. "Der Bodenbelag ist nicht mehr der Beste", erklärt Christine Fritsch aus dem Bauamt. Darüber hinaus seien weitere Arbeiten vonnöten. Aus diesem Grund prüfe die Kommune mehrere Alternativen. Entweder gebe es eine Instandsetzung der alten Kohlebahn-Überführung. Oder im Abrissfall eine spezielle Radlerbrücke. Erst vor wenigen Jahren hatten sich die Proschimer gegen den Rückbau der Brücke ausgesprochen. Sie diene als Abschirmung vor den Ruinen von Alt-Haidemühl.

Die Sperrung des Radweges Proschim - Bluno ist nach den Worten von Christine Fritsch bis zum 5. August beantragt. Bis dahin solle für die Brücke eine Lösung gefunden sein. Und nach Vattenfall-Angaben ist die Dichtwand-Baustelle bis zu jenem Datum durchgezogen.