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| 13:21 Uhr

Spremberg
Sechs Brückenstützen und vier Fahrräder

Die Stützen der alten Sieben-Feld-Brücke in der Wendenstraße wurden gestern zertrümmert.
Die Stützen der alten Sieben-Feld-Brücke in der Wendenstraße wurden gestern zertrümmert. FOTO: Annett Igel-Allzeit / LR
Spremberg. Am Montag kommen Spundwände in die Widerlagerbaustellen an der Spree.

Weder das Spreewasser noch die winterlichen Temperatur waren ein Problem: Die Stützen der alten Brücke in der Spremberger Wendenstraße sind aus dem Spreebett geholt. Am Dienstag zertrümmerte der Bagger die Betonpfeiler, damit sie abtransportiert werden können. Wie die Mitarbeiter des Schwarzheider Tiefbauunternehmens Richard Schulz zeigen, sind mit den Stützen vier verrostete und zerbeulte Fahrradräder an die Oberfläche geholt worden.

Am kommenden Montag geht die Vorbereitung für den Ersatzneubau weiter. Damit die Widerlager an den Ufern befestigt werden können, werden die zwei Baugruben verspundet. Die Pfahlgründung hatte im Dezember abgeschlossen werden können.

Entwickelt hat die neue Brücke das Spremberger Konstruktions-Ingenieurbüro KonZeKo. Die Einfeld-Fachwerkbrücke wird aus Aluminium sein und eine Stützweite von 48 Meter haben. Damit stehen künftig keine Pfeiler mehr mitten in der Spree. Ein Plus im Hochwasserschutz: Kommen ganze Baumstämme mit der Wassermassen, bleiben sie nicht mehr hängen. Eine Breite von drei Meter können die Radfahrer und Fußgänger nutzen. Die Wendenstraße ist Schul-, Arbeits- und Einkaufsweg, beliebt ist die Brücke zudem bei den Zuschauern von Kanu-Wettkämpfen. Das alte Bauwerk war eine Sieben-Feld-Brücke aus Stahlbetonfertigteilen.