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Übrigens
Schwarzer Hahn war Lehrgeld

Jürgen Scholz
Jürgen Scholz FOTO: Angelika Brinkop (LAS)
Übrigens. Es war das zehnte und es war das letzte nächtliche Hahnrupfen, das am Wochenende in Casel stattfand. Eine einzigartige Veranstaltung. Jürgen Scholz

So einzigartig wie das Johannesreiten, das nur in dem Drebkauer Ortsteil noch gepflegt wird. Im Gegensatz zum Ritt des mit Kornblumen und Binsen geschmückten Reiters wird die kleine Tradition des Hahnrupfens im Lampenlicht aber in diesem Jahr enden. Das gaben die Veranstalter am Samstag bekannt. Schade eigentlich. Das Ganze hatte was. Auch wenn die Caseler anfangs Lehrgeld zahlen mussten, wie sie selbst einräumten. Einen schwarzen Hahn im Dunkeln ans Tor zu hängen - den Fehler macht man nur einmal. Danach wurden die Hähne auch nach Helligkeit des Gefieders ausgesucht. Mal sehen, was sich die Caseler als Nächstes einfallen lassen. Die Idee des nächtlichen Hahnrupfens ist schließlich auch bei einer Geburtstagsfeier entstanden - und am Samstag waren Hunderte dort.