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| 10:08 Uhr

Schwarze Pumpe kämpft mit Katzenplage

Schwarze Pumpe.. Der Spremberger Ortsteil Schwarze Pumpe will seiner Katzenplage mit einem Experiment Herr werden, wie Ortsbürgermeister Werner Plonka (SPD) erklärt. Aus diesem Grund genehmigte der Ortsbeirat die Verwendung von 300 Euro aus dem Kopfgeld für Tierarztkosten.

Die sollen für die Sterilisation beziehungsweise Kastration der Tiere verwendet werden.
„Das Problem hat sich in den vergangenen Jahren weiter verschärft und konzentriert sich auf eine Kleingartenanlage“ , erklärt Plonka. Dort hielten sich zwischen zwölf und 14 Tieren auf. „Wenn wir hier nicht einschreiten, dann wird es immer mehr Probleme geben“ , prophezeit Werner Plonka. Hilfe vom Spremberger Ordnungsamt bekomme der Ortsteil dabei jedoch nicht. „Das liegt an Gesetzeslücken und Unschärfen in der Gesetzgebung“ , so der Ortsbürgermeister. Der sich eigenen Aussagen zufolge seit geraumer Zeit um die Lösung des Problems bemüht.
Unterstützung habe der Ortsbeirat bei Tierschützern gefunden. Sie hätten sich bereit erklärt, die Katzen einzufangen, damit sie von einem Tierarzt behandelt werden können. Damit solle verhindert werden, dass sich die Population der herrenlosen Katzen im Ort weiter erhöht.
Eine Garantie könne er aber nicht geben: "Das ist ein Experiment", betont der Ortsbürgermeister. „Ich weiß nicht, ob es auch funktionieren wird.“
(ma/pk)