Alle Spremberger Kinder, die in diesem Jahr vor dem 1. Oktober das sechste Lebensjahr noch vollenden oder seit dem 1. Oktober 2019 vollendet haben, sind nach den Brandenburger Sommerferien schulpflichtig. Schon im Januar, so informiert die Stadtverwaltung, müssen die Eltern ihre schulpflichtigen Kinder in der jeweiligen Grundschule anmelden. Wie Stadtsprecher Alexander Adam informiert, entscheiden die Schulleiter über die Aufnahme. Deshalb sei es wichtig, dass die betroffenen Eltern einen der Anmeldetermine wahrnehmen.

Am 14. Januar ist die Anmeldung von 8 bis 18 Uhr und am 16. Januar von 8 bis 16 Uhr in allen Grundschulen möglich. Einen zusätzlichen Termin bieten die Heidegrundschule sowie die Grundschulen Astrid-Lindgren und Kollerberg am 15. Januar von 7.30 bis 16 Uhr an.

Vier Schulbezirke in Spremberg

Die Stadt mit ihren Ortsteilen ist in vier Schulbezirke aufgeteilt. Das Staatliche Schulamt kann nach Absatz 4 des Paragrafen 50 des Brandenburgischen Schulgesetzes einen Schüler, eine Schülerin auch einer bestimmten Schule im Einvernehmen mit dem Schulträger zuweisen, wenn ein begründeter Wunsch der Eltern besteht. „Dafür müssen die Eltern einen Antrag stellen, denn sie in der zunächst für sie zuständigen Schule erhalten“, so Alexander Adam.

Sollte der Wunsch auf den Besuch einer Ersatzschule bestehen – in Spremberg wäre das zum Beispiel das Haus des Lernens in Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Familienwerkes Brandenburg, müsse die Anmeldung ebenfalls zuerst in der zuständigen Grundschule vorgenommen, nur der Antrag auf Zuweisung einer anderen Grundschule sei dann laut Stadt nicht nötig.

Das Straßenverzeichnis für die vier Schulbezirke ist unter www.stadt-spremberg.de einsehbar. So besuchen zum Beispiel auch Kinder aus Trattendorf die Grundschule „Geschwister Scholl“ in Schwarze Pumpe, während die Heidegrundschule auch Kinder aus Graustein, Schönheide, Lieskau, Groß Luja und Türkendorf aufnimmt.

Mit Kind und Geburtsurkunde

Mitbringen müssen die Eltern zum Termin ihren Personalausweis, das schulpflichtige Kind und dessen Geburtsurkunde. Und für Kinder, die das Verfahren der Sprachstandsfeststellung nicht in einer Kita durchlaufen, brauchen Eltern einen Nachweis vom Logopäden oder einen Befreiungsnachweis.