Nun scheint kaum noch vorstellbar, dass sich Regierungschef Platzeck, der Korrekturen an diesem Konzept nie ausgeschlossen und auf Verständigung gesetzt hatte, einem erneuten Votum der vereinigten Regionalplaner aus Südbrandenburg verweigern kann. Zumal diesen sein langjähriger Parteivize Holger Bartsch als Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises vorsteht. Bei Bartsch andere als harte Sachargumente für die Kurskorrektur zu vermuten, kommt kaum in Betracht.
Und es gab weitere positive Nachrichten in dieser Woche. In der Verbandsversammlung des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes ist das gute Gefühl genährt worden, dass der Geldbeutel der Bürger nach Kräften geschont werden soll. Und schließlich kam vom Landesbetrieb Straßenwesen das Signal, dass die Vorbereitungen für die Ortsumgehung im Plan liegen. Indem der Außenstellen-Chef die Anhörungen dazu schon als erledigt verbucht hatte, war er allerdings etwas (zu) weit vorgeprescht. Vielleicht nach dem aus DDR-Zeiten bekannten Motto „Überholen ohne einzuholen“ . Das kann schon vorkommen um den 7. Oktober herum, als früher der alte Republikgeburtstag gefeiert und mit der Einweihung der Spremberger Talsperre verknüpft worden war.