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Schon jetzt mehr Einsätze als im Jahr 2016

Einsatz Nummer 180 am Sonntagabend in der Friedrichstraße.
Einsatz Nummer 180 am Sonntagabend in der Friedrichstraße. FOTO: dbo1
Spremberg. Am 9. September war es soweit: Die Freiwillige Feuerwehr Spremberg wurde Einsatz Nummer 173 gerufen. red/js

Eine magische Zahl, denn: Im gesamten Jahr 2016 wurde die Wehr 173 Mal alarmiert. Ein Ende ist nicht absehbar.

Zu Buche schlagen vermehrt technische Hilfen wie beispielsweise bei Verkehrsunfällen, Hilfeleistungseinsätze in Form von Türnotöffnungen oder Personenrettung aus Fahrstühlen, das Beseitigen von Ölspuren oder die Unterstützung des Rettungsdienstes, indem Tragehilfe geleistet wird. Aber auch wetterbedingte Einsätze fordern die freiwilligen Helfer, die dann umgestürzte Bäume beseitigen oder Keller auspumpen.

Verschont blieb die Spremberger Feuerwehr in diesem relativ feuchten Jahr aber bislang von großen Waldbränden, deren Löschung als besonders zeitintensiv gilt. Dafür gab es einen Dachstuhlbrand nach einem Gewitter.

Der Spremberger Stadtwehrführer Frank Balkow kann auf derzeit 258 Kameraden an elf Standorten in der Innenstadt von Spremberg und den Ortsteilen zurückgreifen. ,,Die erhöhte Zahl der Einsätze bedeutet natürlich eine Mehrbelastung für die Frauen und Männer. Aber bislang ist es uns immer gelungen, jeden Einsatz fachgerecht abzuarbeiten", bilanziert Balkow trotz des gestiegenen Einsatzaufkommens der freiwilligen Wehren.