Das Spremberger Krankenhaus hat ein neues Äußeres bekommen. Über die zurückliegenden drei Monate hinweg wurde die Fassade nicht nur einfach aufgehübscht, sondern sie hat eine komplette Grunderneuerung bekommen. Dabei wurde die gesamte alte Dämmung – bis zum Rohgebäude – entfernt und durch ein neues Dämmungssystem (Verbundsystem) ersetzt.
Für die Farbgestaltung hat man sich im Haus auf das jetzige Grau nebst unterschiedlichen Farbakzenten geeinigt. Von der Farbgebung ist das Bettenhaus nun kompatibel mit dem Nebengebäude.
Zeitgleich erhielten die Fenster Außenjalousien, welche je nach Sonnenstand zentral und auch einzeln steuerbar sind. Die grünen Aluminium-Lamellen der Jalousien sind derweil für den höchsten Reflexionsgrad konzipiert.

Das Aufheizen der Räume im Spremberger Krankenhaus wird minimiert

Außenjalousien sind nach Angaben von Fachleuten die moderne Alternative zu Rollläden. Mit den Lamellen lässt sich das Tageslicht individuell und nach den jeweiligen Bedürfnissen steuern. Das verarbeitete Material ist langlebig. Wichtig, da die Lamellen nicht nur der Witterung ausgesetzt sind, sondern mitunter auch starken Temperaturschwankungen unterliegen. Durch die Konzeption der Außenjalousien ist es möglich, das Aufheizen der Räume im Spremberger Krankenhaus durch Sonnenlicht um bis zu 75 Prozent zu verringern.

Spremberg

Die Arbeiten begannen im April, da aufgrund der Corona-Pandemie weniger Patienten auf den Stationen waren. Trotz alledem wurde versucht, den Lärmpegel durch die Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten. Die Kosten für die komplette Fassadengestaltung liegen bei circa 200 000 Euro. Darin eingeschlossen, die Arbeiten an der südlichen Giebelwand.
Aktuell wird der Frontbereich links vom Eingang des Bettenhauses, wo sich das Treppenhaus und der Fahrstuhlschacht befinden, begutachtet. Ob es in dem Bereich Schäden gibt und welcher Art diese sind, soll eine Begutachtung ergeben. Zudem wird gegenwärtig noch geprüft, inwiefern Instandsetzungsarbeiten nach Freigabe der dafür benötigten Gelder im kommenden Jahr erfolgen und in welchem Umfang die Arbeiten ausfallen werden.