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| 12:17 Uhr

Veranstaltung
Rückkehrer-Aktion wirbt auf Spremberger Heimatfest

Kathleen Böhme, Sylke Rau, Bürgermeisterin Christine Herntier, Laura Biele und Nadine Noack kamen am Freitagabend beim Rückkehrerfest ins Gespräch.
Kathleen Böhme, Sylke Rau, Bürgermeisterin Christine Herntier, Laura Biele und Nadine Noack kamen am Freitagabend beim Rückkehrerfest ins Gespräch. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Da am Wochenende viele potenzielle Rückkehrer in der Stadt waren, fand am Freitag ein Infotreffen statt.

„Heeme fehlste!“ - mit diesem Slogan wurde in Spremberg den letzten Monaten für das Heimkehrer-Sommerfest geworben. Denn zum Spremberger Heimatfest hatten die Rückkehrer oder Zuwanderer die Möglichkeit, sich am Freitagabend im Bürgergarten einzufinden. Es fand sich in der Spremberger Region eine Welcome-Back-Crew, die diese Heimkehrer-Aktion aktiv unterstützt.

Zu dieser Ideen-Crew gehörten auch Sylke Rau und Sandra Krautz, die mit den potentiellen Rückkehrern gern ins Gespräch kamen. Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung der ASG Spremberg GmbH, der Stadtverwaltung, der Touristinformation und aus Arbeitsagenturen, waren an diesem Abend vor Ort.

Das Unternehmen Hamburger-Rieger stellte sich ebenfalls vor. Denn besonders seit 2015 werden dringend Fachkräfte in der Region gesucht.

Auch Bürgermeisterin Christine Herntier ließ es sich nicht nehmen, am vergangenen Freitag zukünftige Spremberger in ihrer Stadt wieder zu begrüßen. Es wird in Spremberg der Willkommensgedanke gelebt und auch einige Jobangebote waren im Angebot.

Zahlreiche Heimkehrer nutzten schon die Chance und fanden sich im Bürgergarten bei einem Gläschen Wein ein. Dort erfuhren sie viele interessante Dinge zu den Themen Wohnen und Leben, Schule, Jobs, Kinderbetreuung, Ausbildung, Kultur und Sport. Auf angesteckten Schildchen war teilweise gleich zu erkennen, was den Einzelnen interessiert - seien es Jobs, Kindergartenplätze oder gar eine neue Wohnung in Spremberg.

Unter den Gästen war auch die 30-jährige Nadine Noack, die ihre Wurzeln in Spremberg beziehungsweise Zerre hat. Sie war zehn Jahre weg, lernte Veranstaltungskauffrau und wohnte in Freiburg, später in Berlin. „Den Rückkehrer-Gedanken hatte ich schon länger im Kopf, denn meine Familie und Freunde wohnen hier in der Region. Ich war schon immer heimatverbunden“, erzählt Nadine Noack. Seit vergangener Woche habe sie in Cottbus einen Beruf einen Job gefunden und freue sich bereits auf ihre Rückkehr in die Heimat. „Die Rahmenbedingungen passen für mich. Geldlich ist es genauso und hier lebt es sich einfach entspannter“, erzählte Nadine Noack. Sie wurde am Freitag von ihrer Freundin Laura Biele zur Rückkehrer-Aktion begleitet. Die gebürtige Sprembergerin ist bereits wieder mit Familie „in Spremberg angekommen“.

Das Interesse an einer Rückkehr ist auch bei Kathleen Böhme groß. Die 39-Jährige aus Bohsdorf-Vorwerk verließ 1997 ihre Heimat. Sie studierte Sozialpädagogik und war in Görlitz und Düsseldorf unterwegs. Inzwischen hat sie bereits eine Familie gegründet. „Ich befasse mich schon mit dem Gedanken wieder zurückzukommen“, erzählt Kathleen Böhme. „Das ist heute Abend eine sehr lockere Veranstaltung und ich werde etwas netzwerken. Die Rückkehrer-Aktion finde ich sehr gut, denn durch sie findet man findet Ansprechpartner, die bei der Rückkehr in die Heimat unterstützen.“

Seit dem Jahr 2015 werben Rückkehrer-Aktionen beim Spremberger Heimatfest für die Stadt.

(mat)