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Protest gegen Tagebaue
Rote Linie und Pflanzaktion am Reformationstag

Gosda/Proschim. Die Klinger Runde bereitet Proteste gegen neue Tagebaue vor. Sie finden am Reformationstag in Proschim statt.

Die Klinger Runde trifft sich wieder am morgigen Sonntag, 29. Oktober, um 19 Uhr – diesmal im Gemeindezentrum Schafstall in Gosda. Wie ihr Sprecher Thomas Burchardt informiert, sollen an diesem Abend insbesondere die letzten Vorbereitungen der Proteste am Reformationstag, 31. Oktober, gegen neue Tagebaue getroffen werden.

Gemeinsam mit den Betroffenen sowie regionalen und überregionalen Gruppen und Verbänden sei man  übereingekommen, das bisherige Dorffest für Heimat und Zukunft“ in Atterwasch auch nach Beendigung der Tagebauplanung Jänschwalde-Nord inhaltlich als Protestform fortzusetzen. Am Reformationstag werde in Proschim daher unter dem Motto „Proschim hat Zukunft“ eine Reihe von Veranstaltungen stattfinden, kündigt Tho,mas Burchardt an. So seien als Protest gegen die Abbaggerung von Proschim eine Rote Linie an der Tagebaugrenze und eine Pflanzaktion geplant. Danach sollen im Kulturhaus Proschim ein Erfahrungsaustausch sowie verschiedene Redebeiträge folgen.
„So lange Tagebauplanungen die Existenz weiterer Dörfer bedrohen, wird der Protest weitergehen“, kündigt der Sprecher der „Klinger Runde“, Thomas Burchardt, an.

Alle Beteiligten der Protestaktion treffen sich am Reformationstag, 31. Oktober, um 10 Uhr im Kulturhaus Proschim, das sich in der Welzower Straße 53 befindet.

Die Pflanzaktion soll um 12 Uhr beginnen – am Ortseingang in Richtung Haidemühl.

Zum Ausklang laden die Organisatoren noch einmal um 13 Uhr ins Kulturhaus ein

(red/pos)