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Roboterwettkämpfe fordern junge Programmierer

Roger Wolf aus München (links) sowie AG-Leiter Frank Jannack geben Hilfestellung beim Programmieren.
Roger Wolf aus München (links) sowie AG-Leiter Frank Jannack geben Hilfestellung beim Programmieren. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Zum zweiten Mal hat im Mehrgenerationenzentrum Bergschlösschen der Roboter-Tag für groß und klein stattgefunden. Diese Veranstaltung versprach Roboterwettkämpfe und Scratch-Spiele-Wettstreit, die Programmiermethoden und logisches Denken erfordern. mat1

Für diesen besonderen Nachmittag hatten sich die Spremberger Roger Wolf aus München eingeladen. Wolf ist Fachberater für allgemeinbildende Schulen, ist aber auch auf Veranstaltungen und Messen unterwegs und bietet Workshops mit Lehrern durch. Dann steht immer die Programmierung sowie Prozess- und Regelungstechnik im Mittelpunkt, die anhand kindgerechter Lernmodule in Schulen eingesetzt werden sollten. Denn die Schüler, "das sind unsere Techniker und Ingenieure von morgen", betont Roger Wolf die Bedeutung der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Wolf kommt vom Technischen Institut Christiani, das Lehrmittel für die Aus- und Weiterbildung für den gesamten technischen Bildungsweg anbietet.

Den Roboter-Tag im Bergschlösschen nutzten auch gleich die Studenten vom Internationalen Workcamp, das derzeit am Felixsee stattfindet. Dort sind zwölf Studenten und Schüler aus Italien, Türkei, Japan, Deutschland, Mexiko und Frankreich zu Gast, um ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen. Auf jeden Fall hatten die Besucher am Dienstagnachmittag die Möglichkeit, sich ausgiebig mit der Programmiertechnik an mehreren Computerplätzen unter fachlicher Anleitung zu beschäftigen. Denn jede einzelne Bewegung des Roboters muss programmiert werden. Das machte dann besonders die Spannung der Duelle aus. Zwei Pokale standen für die Roboterwettkämpfe sowie auch für Scratch-Spiele bereit.

Wer sich für die Arbeit der Roboter-Schüler interessiert und selbst mitmachen möchte: Am Freitag treffen sich die Tüftler wieder zwischen 15 und 17 Uhr in der Georgenbergschule. Später soll die Arbeitsgemeinschaft G jedoch wieder im Spremberger Bergschlösschen stattfinden.