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Rathaus-Mitarbeiter suchen nach Räumen für Spremberger Tafel

Spremberg. Über einen möglichen Umzug der Spremberger Tafel will die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) am Freitag, 24. April, mit Dr. René Wappler

Holger Wahl vom Albert-Schweitzer-Familienwerk beraten. Wie Rathaussprecher Alexander Adam mitteilt, suchen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung seit dem Frühjahr 2014 nach neuen Räumen für die Tafel, die bedürftigen Sprembergern Lebensmittel anbietet. Zum Raumproblem fanden nach Angaben des Pressesprechers bereits Gespräche statt, an denen der Verantwortliche Kai Noack teilnahm. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk als Träger der Tafel habe als Voraussetzung eine zentrale Lage in der Stadt benannt. Zudem solle das Angebot für Bedürftige gut zu erreichen sein und eine angemessene Größe aufweisen.

Pressesprecher Alexander Adam erläutert: "Sechs Objekte konnten von der Stadtverwaltung angeboten werden." Allerdings habe ein Besuch der jeweiligen Häuser ergeben, dass die meisten Räume nicht in Frage kommen: Gegen sie sprächen ein zu hoher Sanierungsaufwand, die dezentrale Lage oder auch die Größe des Gebäudes. "Bei einem Objekt laufen zur Zeit die Verhandlungen", berichtete Alexander Adam.

Der Spremberger CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze hatte sich in der vergangenen Woche zum Raumproblem der Tafel geäußert und Kai Noack seine Hilfe zugesagt.