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Spremberger Künstler
Bauchredner begeistert Hortkinder

Der Spremberger Puppenspieler und Bauchredner Jürgen Hanke und Freunde erfreuten die Hortkinder.
Der Spremberger Puppenspieler und Bauchredner Jürgen Hanke und Freunde erfreuten die Hortkinder. FOTO: Detlef Bogott
Spremberg. Was war denn da am Freitag los? Kinder lachten, dass die Schule wackelte. Da stand der große kräftige Mann vor den Kindern und verzog keine Miene im Gesicht. Auch der Mund war zu und trotzdem redete da jemand. Das war natürlich Jürgen Hanke, den wohl fast jedes Spremberger Kind kennt. Der Spremberger Bauchredner, Puppenspieler und Zauberer brachte wieder seine Freunde mit und sorgte für Unterhaltung pur.

Zuerst wurde gezaubert, eine Assistentin fand sich schnell. Tücher verschwanden und tauchten plötzlich woanders auf, ein Zauberstock knickte immer um, wenn ein Zauberspruch aufgesagt wurde und andere Tricks ließen Kinderaugen größer werden. Frosch Quaki unterbrach seinen Winterschlaf und sang mit den Kindern Weihnachtslieder.

Eine Ente erzählte Märchen und brachte dabei alles durcheinander. Dornröschen bei den sieben Zwergen und Schneewittchen und die sieben Geißlein, na das haben aber alle gleich gemerkt und richtig gestellt. Jürgen Hankes Freund Moritz war auch nicht gut drauf, er brachte Tierstimmen durcheinander. Wo gibt es denn eine Ziege, die „Muh“ macht? Natürlich wussten die Grundschüler, welcher Laut zu welchem Tier gehört.

Jürgen Hanke ist seit über 40 Jahren Puppenspieler. Alles begann damals mit Spejbl und Hurvinek. 1978 sah er in der DDR-Sendung „Ein Kessel Buntes“ einen Bauchredner und dachte sich: Das mache ich auch.

Mittlerweile ist Jürgens älterer Sohn Felix auch Alleinunterhalter und Bauchredner. Sein jüngerer Sohn Alex hat ebenso die künstlerische Seite des Vaters vererbt bekommen. Mit „Two Pieces“, einem Musikduo, bestehend aus Bea mit ihrer Stimme als Instrument und Alex am Klavier, ist das Trio Hanke bekannt.

(dbo)