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Projekttag beantwortet Fragen zum täglichen Brot

Joachim Klammer demonstriert, wie schon der Binder aus dem Jahr 1943 die Arbeit auf dem Feld erleichtert hat.
Joachim Klammer demonstriert, wie schon der Binder aus dem Jahr 1943 die Arbeit auf dem Feld erleichtert hat. FOTO: dbo1
Terpe. Warum muss ein Roggenbrot länger als ein Weizenbrot backen? Und warum wird die Semmel oder das Brot eingeschnitten? Solche und andere Fragen haban die Schüler der fünften Klasse der Geschwister-Scholl Grundschule aus Schwarze Pumpe am Montagvormittag in der Partybäckerei von Marion Klammer in Terpe beantwortet bekommen. Grund war ein Projekttag der Schule mit dem Archäotechnischen Zentrum Welzow (ATZ). dbo1

Fünf weitere Projekttage werden folgen. Bei Bäckermeisterin Marion Klammer erlebten die Schüler, wie ein Brot entsteht, welches Brot wie lange backen muss, welche Zutaten dazugehören und dass ohne einen Einschnitt ein Brot platzen würde.

Von der Bäckerei ging es dann mit Frank Köhler weiter direkt aufs Feld. Dort zeigte Landwirt Joachim Klammer den Schülern, wie mit der Sense gemäht wird und per Hand gebunden wurde und wie schon der Strohbinder aus dem Jahr 1943 die Arbeit erleichterte. Das Korn verarbeitet nun der Heimatverein Terpe weiter. Der Heimatverein ermöglicht so auch dem Archäotechnischen Zentrum mit dem Stroh ein Dach zu decken.