(mat) Sonja Junghänel von der Musik- und Kunstschule  des Landkreises Spree-Neiße lässt sich mit ihrem Team immer wieder neue musikalische Höhepunkte einfallen. Dazu gehörte nun in diesen Tagen der musikalische Wandertag, der auf dem Spremberger Schlosshof Premiere hatte.

Um diesen Tag für die 50 Grundschüler der Spremberger Kollerbergschule zu einem Erlebnis werden zu lassen, luden sich die Musikschullehrer Profis von der Neuen Bühne Senftenberg ein. Für die Schüler fand dieser musikalische Vormittag bei strahlendem Sonnenschein im Rahmen eines Wandertages statt. Schauspieler Jan Mixsa brachte die Kinder bei seiner Vorführung „Ritter Rost“ zum Staunen, wie er aus Blechgefäßen Musikinstrumente zusammenstellte. Ob Trichter, Wannen, Töpfe aus Metall, alles war dem Profi recht, um daraus eine sehr außergewöhnliche Burg auf der Bühne zu kreieren. Als Ritter Rost dann zu seinen Abenteuern aufbrach und auf Burgfräulein Bö traf, wurde es in den Schlossgefilden richtig spannend.

„Ritter Rost hat viele Geschichten. Doch die Aufführung mit den Musikinstrumenten heute war natürlich sehr passend für unsere Einrichtung. Bei diesem Stück wurden mit Sicherheit Fantasie und Kreativität bei jedem Zuschauer angeregt“, erklärte Sonja Junghänel den Ansatz.

Nach dem Theaterstück wurde es noch einmal spannend. Denn eine Gruppe lernte in den Räumen der Musikschule „normale Musikinstrumente“, wie Klavier, Violine, Akkordeon, Trompete und Blockflöte kennen. Die andere Gruppe nahm die Blechgefäße auf dem Schlosshof näher unter die Lupe; Deckel, Töpfe, Schüsseln und Backformen aus Metall. Unterstützt wurde der musikalische Wandertag durch Tom Fehrmann von der Neuen Bühne Senftenberg. „Die Zusammenarbeit mit der Neuen Bühne möchten wir künftig aktivieren. Unsere Vorstellungen gehen dahin, dass es einmal im Jahr diesen Erlebnistag  besonders für Erst- und Zweitklässler geben soll. Heute ist der Anfang gemacht. 2020 gibt es auf jeden Fall eine Neuauflage“, verspricht Sonja Junghänel.