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| 15:52 Uhr

Polnischer Konzern verhandelt mit Spremberger Kupfer-Suchern

Der auszubildende Bergbautechnologe Martin Harms legt am Freitag (25.09.09) auf der Bohrplattform der Kupfererzlagerstaette Spremberg-Graustein-Schleife der Kupferschiefer Lausitz (KSL) GmbH in Spremberg (Brandenburg) die Maschinenzange fuer die erste Bohrung an das Bohrrohr. Am Freitag startete die erste Bohrung in der Kupferschiefer-Lagerstaette Spremberg-Graustein-Schleife in Sprembergs Industriegebiet Ost. Aus diesem Anlass veranstaltete das Bergbauunternehmen KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH einen Tag der offenen Tuer. Die erste Bohrung wird bis in eine Teufe von rund 1.250 Metern reichen, erste Ergebnisse werden nach etwa drei Monaten erwartet. Ziel der KSL-Arbeiten ist die Erstellung einer Studie zur Pruefung der Machbarkeit als Grundlage fuer die Entscheidung ueber den Abbau des Kupfererzes. Dieser koennte nach Erhalt aller notwendigen Genehmigungen und dem Bau der entsprechenden Anlagen zwischen 2016 und 2020 erfolgen. (zu ddp-Text) Foto: Norbert Millauer/ddp
Der auszubildende Bergbautechnologe Martin Harms legt am Freitag (25.09.09) auf der Bohrplattform der Kupfererzlagerstaette Spremberg-Graustein-Schleife der Kupferschiefer Lausitz (KSL) GmbH in Spremberg (Brandenburg) die Maschinenzange fuer die erste Bohrung an das Bohrrohr. Am Freitag startete die erste Bohrung in der Kupferschiefer-Lagerstaette Spremberg-Graustein-Schleife in Sprembergs Industriegebiet Ost. Aus diesem Anlass veranstaltete das Bergbauunternehmen KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH einen Tag der offenen Tuer. Die erste Bohrung wird bis in eine Teufe von rund 1.250 Metern reichen, erste Ergebnisse werden nach etwa drei Monaten erwartet. Ziel der KSL-Arbeiten ist die Erstellung einer Studie zur Pruefung der Machbarkeit als Grundlage fuer die Entscheidung ueber den Abbau des Kupfererzes. Dieser koennte nach Erhalt aller notwendigen Genehmigungen und dem Bau der entsprechenden Anlagen zwischen 2016 und 2020 erfolgen. (zu ddp-Text) Foto: Norbert Millauer/ddp
Spremberg/Weißwasser. Der polnische Konzern KGHM (Kombinat Górniczo-Hutniczy) verhandelt offenbar mit der Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL). Das bestätigte die Vorstandsvorsitzende Jolanta Dmowska auf RUNDSCHAU-Anfrage. Zum Inhalt der Gespräche wollte Sie sich nicht äußern. Die KGHM sucht im Raum Weißwasser nach Kupfer. ald

KSL, welche die Region um Spremberg erkundet, hatte am Dienstag überraschend bekanntgegeben, sechs von zehn Mitarbeitern zu entlassen. Außerdem gab KSL-Chef Thomas Lautsch bekannt, dass der ursprüngliche Zeitplan für die Kupfer-Erkundungen rund um Spremberg nicht zu halten ist. Gründe seien fallende Preise am Rohstoffmarkt und Verwerfungen an den internationalen Kapitalmärkten. Zu der überraschend einberufenen Sitzung am Dienstagabend war auch Minera-Chefin Audra Walsh aus Washington D.C. nach Spremberg gekommen. Minera S.A. ist der Mutterkonzern des Lausitzer Bergbauunternehmens.