Denen wird ein Eintrag ins gelbe Branchenbuch offeriert, wenn zuvor eine gewisse Summe überwiesen wird - nach London, auf das Konto einer imaginären Service-Firma.

“Vorsicht, das ist Betrug„, warnt Polizeisprecher Torsten Wendt. Am vergangenen Dienstag habe eine Spremberger Geschäftsinhaberin Anzeige erstattet. Ihr war, so Wendt, per Fax die Offerte für den Branchenbucheintrag zugegangen, mit der Bitte um Bestätigung und einer Geldüberweisung. 591 Euro seien auf das angegebene Konto nach London überwiesen worden. “Das Geld ist weg, das Branchenbuch gibt es nicht„, sagt Wendt. Jetzt ermittele die Kripo.