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Politischer Kampf ist unerbittlich

Vor dem Ausgang eines schwebenden Verfahrens ist es meist müßig, darüber zu spekulieren, wer im Recht liegt: Zu viele ungewisse Faktoren können den Gerichtsprozess beeinflussen. So verhält es sich auch im Disput zwischen Klaus-Dieter Peters und Frank Henschel aus Spremberg.

Allerdings zeigt ihr Beispiel, wie fragil und kurzlebig politische Bündnisse sein können.

Gerade in Wahlkampfzeiten, wenn sich Konflikte zuspitzen und Widersacher attackiert werden, entstehen oft Wunden, die so schnell nicht mehr heilen. Noch schwerer als auf der Bundesebene wiegen diese Verletzungen dort, wo sich Menschen ehrenamtlich in der Politik engagieren - wie in Spremberg, einer Stadt, die im vergangenen Jahr erst eine Bürgermeisterin und dann ihr Parlament neu wählte. r.wappler@lr-online.de