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| 03:05 Uhr

Politik vertagt Sanierung am gefährlichen Georgenberghang

Spremberg. Der Georgenberghang in Spremberg bleibt trotz Rutschgefahr mindestens bis zum Brandenburgtag im Jahr 2014 unsaniert. Einem entsprechenden Vorschlag des Hauptausschusses werden nun die Mitarbeiter der Verwaltung folgen. wr

Demnach soll das Regenwasser im oberen Bereich des Hanges gezielt abgeführt werden. Der Plan sieht außerdem regelmäßige Kontrollen am Hang vor - und die Sicherung des Zuganges zum Denkmal. Bis zum Brandenburgtag wollen die Fachleute dafür sorgen, dass Passanten die Himmelsleiter wieder nutzen können.

Gegen eine Sanierung sprechen sich die Stadtverordneten aus, weil schlicht das Geld im Haushalt fehlt. Die Vorschläge des Rathauses im vergangenen Jahr gingen von einem finanziellen Aufwand aus, der mindestens 136 000 Euro und maximal 418 000 Euro betragen würde. Eine Untersuchung von Fachleuten ergab, dass der Bereich vor dem Denkmal schon vor dem 30-Meter-Erdrutsch im Januar 2011 durch einen instabilen Boden geprägt war. Das bedeutet: Früher oder später wäre er ohnehin abgesackt.

Wohl keine Entscheidung hat die Stadtverordneten so lange beschäftigt wie die zum Hang: Zwei Jahre dauerte es, bis sie sich zu einem gemeinsamen Beschluss durchrangen.