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Plan für Berliner Ausstellung zu Denkmalen nimmt Gestalt an

Spree-Neiße. Die Berliner Ausstellung zu Denkmalen und Erinnerungszeichen mit Bezug zum Zweiten Weltkrieg im Spree-Neiße-Kreis soll im Sommer dieses Jahres gezeigt werden. Dies erklärt Alexandra Klei: Sie hat gemeinsam mit dem Fotografen Christian Herrnbeck historische Orte in der Spremberger Region sowie in Forst und Guben besucht, die von der Zeit des Nationalsozialismus berichten. René Wappler

"Wir gehen davon aus, dass wir das Ergebnis unserer Nachforschungen im Juli oder August öffentlich vorstellen werden", sagt Alexandra Klei. Der Werkraum "Bild und Sinn" in der Bergmannstraße 59 in Berlin wird die Fotografien und Begleittexte präsentieren. Zwar besteht die Chance, dass die Dokumentation später auch in den Spree-Neiße-Kreis finden könnte. Doch bislang hat sich bei den Organisatoren noch kein potenzieller Aussteller aus der Region gemeldet.

Alexandra Klei lebte zehn Jahre in Cottbus, wo sie Architektur studierte und mit einer Arbeit zur Beziehung von Architektur und Erinnerung am Beispiel der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Neuengamme promovierte. Im Begleitbuch zur geplanten Ausstellung unter dem Titel "Überall Geschichte" schreibt sie: Erhaltene Zeichen aus der Vergangenheit könnten "immer auch Hinweise für eine nichterzählte Geschichte geben".