ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:10 Uhr

Perko: „Bei uns hat es keine Prämienzahlungen gegeben“

Neuhausen.. Im Amt Neuhausen/Spree habe es keine Prämienzahlungen im Zuge des Volksbegehrens gegen die Gemeindegebietsreform gegeben, darauf weist Amtsdirektor Dieter Perko auf Anfrage hin.


Der Brandenburger Gemeindetag, der sich seit Jahren gegen die Gemeindegebietsreform wehrt, hatte vor Kurzem öffentlich gemacht, dass jedem 100. Bürger 100 Euro gezahlt würde, der sich in die Unterschriftenliste zum Volksbegehren einträgt. Es hatte hierauf eine massive Kritik gegen den Gemeindetag gegeben.
„Meines Wissens ist keine unserer Gemeinden Mitglied im Gemeindetag“ , sagt Dieter Perko. Solange die Unterschriftenlisten ausschließlich in der Amtsverwaltung Neuhausen ausgelegen habe, hätte es keine Zahlung gegeben, so Perko. Erst seit Anfang Februar können die Bürger sich auch bei den einzelnen Gemeinden beim Bürgermeister in die Unterschriftenlisten eintragen.
„Wenn ich Kenntnis von irgendwelchen Zahlungen bekommen hätte, so hätte ich dies sofort unterbunden“ , sagt Dieter Perko. Es würde mit einem derartigen Vorgehen nur die rechtliche Grundlage für den Widerstand gegen die Gebietsreform untergraben. Die Gemeinden des Amtes Neuhausen wehren sich gegen einen Zusammenschluss zur Groß-gemeinde. (brs)