Die neue Station P 4 entsteht derzeit in jenen Räumen des historischen Krankenhaus-Altbaus, in dem bis vor vier Monaten noch die alten OP-Säle und die Intensivmedizin des Hauses untergebracht waren.

Auf dem Neujahrsempfang zog die Geschäftsführung des Hauses zusammen mit der Ärzteschaft, dem Pflege-Personal und politischen Gästen insgesamt ein gutes Resümee zum Jahr 2012. "Mehr als 5100 Patienten wurden im vergangenen Jahr stationär bei uns behandelt, 10 000 Patienten suchten die Notaufnahme auf", bilanzierte Geschäftsführerin Kathrin Möbius. Die Zahlen sind jeweils höher als noch im Vorjahr. Rund 1030 Patienten wurden ambulant in Spremberg operiert. Insgesamt haben in allen Bereichen die medizinischen Leistungen leicht über dem Vorjahresniveau gelegen, so Kathrin Möbius.

Sabine Manka, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins des Krankenhauses, erklärte, dass es 2012 aber auch Nackenschläge gegeben haben. "Die Ankündigung, uns die Hüftoperationen entziehen zu wollen, löste Ängste aus. Mit der Darstellung unserer wirtschaftlichen Situation haben wir im zuständigen Ministerium dann doch ein Nachdenken auslösen können - und hoffen nun zu diesem Thema auf einen positiven Bescheid für die nächsten fünf Jahre", erklärte sie.

Christina Schönherr, stellvertretende Bürgermeisterin von Spremberg, sagte: "Mit dem neuen Untersuchungs- und Behandlungstrakt und der kontinuierlich guten Arbeit aller Mitarbeiter ist im vergangenen Jahr der gute Ruf des Spremberger Krankenhauses noch verstärkt worden."