| 02:37 Uhr

Optimismus trotz Derby-Niederlage

Der Asahi-Sechser hat in der zu Ende gegangenen Saison zumindest das Minimalziel erreicht: Klassenerhalt in der Regionalliga.
Der Asahi-Sechser hat in der zu Ende gegangenen Saison zumindest das Minimalziel erreicht: Klassenerhalt in der Regionalliga. FOTO: Asahi
Cottbus. Der KSC Asahi Spremberg hat die Regionalliga mit einer Niederlage beenden müssen. Im Lausitz-Derby gegen Energie Cottbus unterlag man glatt mit 0:3 und rutschte im Klassement drei Plätze runter auf den 8. Rang. red/swr

Am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison kam es in Cottbus zum Lokalderby der beiden Lausitzer Vertreter vom SV Energie Cottbus (2.) und dem KSC Asahi Spremberg (5.). Konnten die Slamener das Hinspiel nach großer Aufholjagd noch mit 3:2 gewinnen, so unterlag man nun im Rückspiel klar mit 0:3.

Für Spremberg gingen die Probleme bereits vor dem Spiel los. Außenannahmespieler Alexander Arzt verletzte sich beim Einspielen und fehlte genauso wie der zweite Zuspieler Carlo Emanuel oder Marco Bargmann. So konnte Spielertrainer Ronny Mellack wieder einmal nicht auf die erfolgreiche Formation des letzten Spiels zurückgreifen.

Doch zu Beginn der Partie kam der KSC-Sechser in der gut gefüllten Cottbuser Halle zu einer schnellen 4:1-Führung. Diese wurde jedoch ebenso schnell vom Gastgeber egalisiert und in eine eigene Führung umgemünzt. Danach bauten die Cottbuser ihren Vorsprung kontinuierlich aus und Asahi agierte viel zu hektisch und fehlerbehaftet. Folgerichtig verlor man mit 20:25 diesen ersten Durchgang.

Ein ähnliches Bild in den Sätzen zwei und drei. Spremberg schlug viel druckloser auf und blockte auch ineffizienter als die Energie-Jungs. Und selbst wenn man sich nach ein bis zwei gelungenen Aktionen daran machte, zum Gegner aufzuschließen, verhinderten oft überflüssige Eigenfehler ein erfolgreiches Agieren.

So lief man stets Rückständen hinterher und war weit davon entfernt, einen Satz drehen zu können. Mit 21:25 und 20:25 blieb man letzten Endes weit hinter den Erwartungen zurück.

Cottbus-Trainer Javor Takev resümierte: "Im Aufschlag und im Block haben wir uns im Laufe des Spiels und gemessen an den letzten Spielen deutlich gesteigert. Damit kamen die Spremberger nie so richtig ins Rollen. Und der sonst überragende Hauptangreifer Jan Koall wurde von seinem Zuspieler förmlich vergessen." Und konnte sich über eine gelungene Revanche freuen nach der Hinspiel-Schlappe.

Somit geht eine sehr wechselhafte Saison für die Spremberger zu Ende. Der KSC landete aufgrund der Niederlage gegen Cottbus in der Abschlusstabelle nur auf Platz acht. In Anbetracht der wenigen gemeinsamen Trainingsstunden, welche die Mannschaft durch von weit auseinanderliegenden Wohn- und Studienorten hat, muss man mit dem Erreichen des Minimalziels Klassenerhalt jedoch zufrieden sein. Immerhin gewann man die Hälfte der 20 Spiele und wäre, nach der bis zur vorigen Saison geltenden Punkteregelung, auf Platz vier eingekommen.

Erfreulich ist, dass der Großteil des Teams auch in der kommenden Saison die Herausforderung Regionalliga in Spremberg in Angriff nehmen will. Auch wenn es einige Veränderungen geben wird, blicken Mannschaft und Verein optimistisch auf die nächste Spielzeit.